Was kostet die Biotonne?

Nicht ganz kostenlos, aber sehr kostengünstig ist die Nutzung der Biotonne

Biotonnen für kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle sind zwar nicht kostenlos, aber sehr günstig zu nutzen.  

Hier eine Übersicht über die einzelnen Gebührenbestandteile:

  1. Monatliche Grundgebühren:
    Für Biotonnen werden keine separaten Grundgebühren erhoben. Die Stellung der Biotonne ist in der monatlichen Grundgebühr der vor Ort angemeldeten Restmülltonne enthalten. Unabhängig von der Größe der Restmülltonne kann auch eine größere Biotonne gestellt werden ohne dass sich die monatliche Grundgebühr der Restmülltonne ändert.
     
  2. Gewichtsgebühr:
    Die Gewichtsgebühr für Biomüll von 0,09 €/kg leitet sich aus den Kosten für die Vergärung und Kompostierung ab. Die Gewichtsgebühr besteht aus der Differenz von Anfangs- und Endgewicht bei der Entleerung. Es wird also nur das Gewicht verrechnet, das auch tatsächlich aus der Tonne geleert wird. Sollte eine Tonne nicht vollständig geleert werden können (z. B. wegen starken Frost, Müll zu stark in die Tonne gepresst, u. ä.) wird nur die Differenz von Anfangs- und Endgewicht der Tonne verrechnet

     
  3. Leistungsgebühr:
    Für jede Entleerung
     wird eine Gebühr in Höhe von 0,20 € fällig.
     
  4. Sonstige Leistungsgebühren:
    Für die Schlossausstattung fällt eine einmalige Gebühr in Höhe von 25,00 € an. Bei einem nachträglichen Schlosseinbau fällt zusätzlich eine Anfahrtspauschale in Höhe von 25,00 € an, wenn zeitgleich keine weitere Änderung oder Reparatur am Gefäßbestand vorgenommen wird.
     

Die Biotonne bietet eine sinnvolle Ergänzung der Eigenkompostierung. Bioabfälle in die Restmülltonne zu werfen, ist aus ökologischer Sicht Unsinn, nach der Abfallwirtschaftssatzung gar nicht erlaubt und auch für den eigenen Geldbeutel keine akzeptable Alternative, kurz: Die Biotonne ist ihr Geld wert!
 
 

Stand: 29.12.2020
Gefäßverwaltung, Abfallberatung und Vertragsangelegenheiten (43.2)