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© Anand Anders

Verleihung der Urkunde „Umwelt- und Klimapakt Bayern“

Ausgewählte Personen und Unternehmen im Landkreis Schweinfurt erhalten Auszeichnung für ihr Engagement

Landkreis Schweinfurt. Freiwilliges Engagement für den betrieblichen Umweltschutz wird belohnt. Fünf Unternehmen im Landkreis Schweinfurt haben kürzlich für die erfolgreiche Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt Bayern von Bayerns Staatsminister für Umwelt und Naturschutz, Thorsten Glauber, eine Urkunde erhalten. Die auf drei Jahre befristete Auszeichnung erlaubt es den Geehrten, das Logo „Umwelt- und Klimapakt Bayern“ öffentlichkeitswirksam zu nutzen.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt

Voraussetzung für die Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt Bayern ist die Umsetzung von betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.

Solche Maßnahmen können zum Beispiel sein: Einführung und Anwendung eines Umwelt-Managementsystems, Zertifizierung als 100 Prozent CO2 - neutraler Betrieb, energetische Verbesserung der Betriebsgebäude-Außenwände, Gestaltung der Außenanlagen nach ökologischen Gesichtspunkten, Einsatz von Elektro-, Hybrid- oder Gasfahrzeugen oder auch der Betrieb einer Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage.

Landrat Florian Töpper zeigte sich sehr erfreut über die Auszeichnungen: „Mit der Verleihung der Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern würdigt der Freistaat umweltfreundliches und umweltbewusstes Verhalten in den Betrieben. Klimaschutz aktiv zu betreiben verlangt es, gewohnte Verhaltensmuster zu hinterfragen, Abläufe zu optimieren, neue Technologien zu fördern und Innovationen zu nutzen, um kostbare Ressourcen zu schonen. Mit dem Engagement zum Schutz unserer Umwelt zeigen die ausgezeichneten Personen und Unternehmen Verantwortung für das Klima und den Lebensraum Landkreis Schweinfurt.“

Fünf Urkunden für Personen und Unternehmen im Landkreis Schweinfurt

Folgende Personen und Unternehmen aus dem Landkreis Schweinfurt erhalten für ihr umsichtiges und vorbildliches Verhalten im Sinne einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Wirtschaftsweise die Auszeichnung des Umwelt- und Klimapakts Bayern:

- Bezirksschornsteinfeger Mario Reusch, Wasserlosen

- Bezirksschornsteinfeger Bernhard Rath, Werneck-Zeuzleben

- Richter Textilservice GmbH, Gochsheim

- Bezirksschornsteinfeger Gerald Raab, Stadtlauringen-Altenmünster

- Erich Löb GmbH, Werneck-Eckartshausen

Pandemiebedingt ist es Landrat Töpper leider nicht möglich gewesen die Urkunden persönlich an die ausgezeichneten Personen und Unternehmen auszuhändigen. Diese erhalten die Geehrten über den Postweg.

Über den Umwelt- und Klimapakt Bayern: Mit der Idee, Betriebe, Unternehmen und staatliche Einrichtungen zu motivieren, betrieblichen Umweltschutz über das Maß der gesetzlichen Vorgaben hinaus umzusetzen, wurde 1995 der Umweltpakt Bayern erstmals zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft vereinbart. Er beruht auf den Prinzipien der Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Ziel des Umwelt- und Klimapakts Bayern ist es Impulsgeber zu sein für neue Wege, Methoden und Themenfelder, hin zu einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns.

Hierdurch sollen die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden, als nur mit Gesetzen und Verordnungen. Zudem sollen die ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen der heutigen und der künftigen Generationen in Bayern verbessert werden.