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Der Ausbau des Teilstücks der Kreisstraße SW 40 ist abgeschlossen.

Verkehrsfreigabe Kreisstraße SW 40: Ausbau zwischen Herlheim und Alitzheim mit Neubau eines Geh- und Radweges abgeschlossen

Das Tiefbauamt des Landratsamtes Schweinfurt gibt den Abschnitt der ausgebauten Kreisstraße SW 40 ab dem 5. Dezember für den Verkehr frei

Landkreis Schweinfurt. Der Landkreis Schweinfurt hat in den vergangenen vier Monaten den Abschnitt der Kreisstraße SW 40 zwischen Herlheim und Alitzheim ausgebaut. Parallel dazu bauten die Gemeinden Sulzheim und Kolitzheim einen Geh- und Radweg, der die beiden Gemeindeteile miteinander verbindet. Nun sollen die Straße und der neugebaute Geh- und Radweg am Samstag, 5. Dezember 2020, offiziell für den Verkehr freigegeben werden.

Die Kreisstraße SW 40 stellt aufgrund ihrer Lage im klassifizierten Straßennetz eine wichtige Querverbindung der Staatsstraßen 2271, 2272 und 2274 für den überörtlichen Verkehr dar und dient als Zubringer zur B 286. Darüber hinaus verbindet sie die Landkreise Kitzingen und Schweinfurt miteinander.

Im Laufe der letzten Jahre haben sich immer wieder Verdrückungen und Schäden an der Fahrbahndecke ergeben. Die Fahrbahnbreite, der Asphaltoberbau und die Kurvenradien entsprachen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Eine reine Deckenbaumaßnahme erwies sich als nicht wirtschaftlich und hätte zu keiner weiteren Verbesserung hinsichtlich der Verkehrssicherheit geführt. Um diese ungenügenden Verkehrsverhältnisse zu verbessern, hat der Landkreis den Ausbau der SW 40 zwischen Herlheim und Alitzheim beschlossen und umgesetzt.

Zudem wurde der Wunsch nach einer sicheren Radwegverbindung zwischen den Ortschaften Alitzheim und Herlheim abseits der vielbefahrenen Kreisstraße in den letzten Jahren von der Bevölkerung immer wieder geäußert. Deshalb entschieden sich die Gemeinden Sulzheim und Kolitzheim, diesen Lückenschluss gemeinsam zu verwirklichen.

Die Planung der Gemeinschaftsmaßnahme erfolgte durch das Tiefbauamt des Landkreises Schweinfurt. Dabei gab es einige Schwierigkeiten zu meistern. So musste im Vorfeld der Bauarbeiten geeignete Ersatzflächen für die Zauneidechse beschafft und das gesamte Baufeld nach Kampfmitteln sondiert werden. Letztendlich konnten die gemeinsamen Bauarbeiten im Mai 2020 öffentlich ausgeschrieben werden. Die Firma Gebr. Stolz aus Hammelburg hat den Auftrag erhalten und Ende Juli 2020 die Arbeit aufgenommen. In den vergangenen Tagen wurden die Bauarbeiten erfolgreich und termingerecht abgeschlossen.

Auf einer Länge von 1765 Meter wurde die Kreisstraße auf eine Fahrbahnbreite von 6 Meter mit 1,50 Meter breiten Banketten ausgebaut. Im Bereich der rund 950 Meter langen Arche-Noah-Allee konnte der Straßenzustand mittels eines qualifizierten Deckenbaus mit Verstärkung und Verbreiterung auf 5,50 Meter erheblich verbessert werden. Die Gesamtlänge der Baustrecke beträgt somit 2715 Meter.

Der neue Geh- und Radweg ist rund 1890 Meter lang. Mit einer Breite von 2,50 bzw. 3 Meter verläuft dieser von Alitzheim bis zur Allee parallel zur Kreisstraße. Kurz nach der Gemarkungsgrenze knickt er nach Süden ab und bindet an die bestehende Wegeverbindung nach Herlheim an. Das Staatliche Bauamt Schweinfurt hat die Gelegenheit genutzt, um kleinere Sanierungsarbeiten an den Brückenwiderlagern des Überführungsbauwerkes der B 286 durchzuführen.

Leistungsfähige und sichere Verkehrswege

Der Landkreis Schweinfurt ist sich seiner Aufgabe bewusst und ist bemüht, leistungsfähige und sichere Verkehrswege zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig legt der Landkreis großen Wert darauf, dies mit den Belangen des Landschafts- und Naturschutzes in Einklang zu bringen. So geht es stets um einen möglichst bestandsorientierten Ausbau, um die Eingriffe in die Natur sowie den Flächenverbrauch zu minimieren. Da eine Baumaßnahme in diesem Umfang nicht ganz ohne Eingriffe möglich ist, wurden verschiedene Ausgleichs- und Ersatzflächen angelegt. So wurden bereits im Frühjahr dieses Jahres entlang der Baustrecke Ersatzhabitate für die geschützte Zauneidechse geschaffen und diese dorthin umgesiedelt. Im Frühjahr 2021 werden zudem noch zwölf weitere Bäume gepflanzt. Die Ausgleichsflächen werden in enger Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde angelegt und gepflegt, um die Qualität der Grün- und Blühflächen zielgerichtet in entsprechender Qualität anzubieten.

Die Kosten für das Gesamtprojekt einschließlich der Kosten für den erforderlichen Grunderwerb und den naturschutzfachlichen Ausgleich werden sich auf voraussichtlich rund 1,83 Millionen Euro belaufen. Die Maßnahme wird durch den Freistaat Bayern mit insgesamt 690.000 Euro gefördert.

Mit dem Ausbau der Kreisstraße konnte auf einem weiteren Teilstück des Straßennetzes des Landkreises Schweinfurt die Verkehrssicherheit wesentlich verbessert werden. Dabei bedankt sich der Landkreis Schweinfurt bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Dank gilt auch den betroffenen Grundeigentümern, die den Bau durch die Abtretung von Teilflächen erst ermöglichten, und den Anliegern und Bürgern für das Verständnis für die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit. Das neue Teilstück wird am Samstag, 5. Dezember 2020, offiziell für den Verkehr freigegeben.

 

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