Stadt und Landkreis Schweinfurt. Kommt es zu einer größeren Schadenslage in anderen Regionen Bayerns oder auch darüber hinaus, können die dortigen Behörden überörtliche Hilfe anfordern. Ein sogenanntes Hilfeleistungskontingent aus Stadt und Landkreis Schweinfurt hatte beispielsweise 2024 im Landkreis Aichach-Friedberg während der Hochwasser-Lage die örtlichen Einsatzkräfte zwei Tage lang im Bereich Pumpen erfolgreich unterstützt.
Um die Einsatzbereitschaft und das koordinierte Zusammenwirken verschiedener Kräfte im Falle eines großflächigen Schadensereignisses sicherzustellen, führten rund 100 Kräfte des Hilfeleistungskontingents aus Stadt und Landkreis vergangenes Wochenende eine umfassende Übung durch. Im Fokus der Simulation stand die effiziente Mobilisierung und Steuerung zusätzlicher Ressourcen.
Die Übung startete am Samstagmorgen des 31. Oktobers auf dem Schweinfurter Volksfestplatz. Oberbürgermeister Ralf Hofmann und Landrat Florian Töpper begrüßten die teilnehmenden Einsatzkräfte. „Solche Übungen sind essenziell, um die Zusammenarbeit der Organisationen an den verschiedenen Schnittstellen zu festigen“, betonten beide vor Ort. „Nur durch regelmäßiges Training der komplexen Abläufe bei der Mobilisierung von Kontingenten können wir im Ernstfall eine schnelle und effektive Hilfe für die Bevölkerung gewährleisten. Vielen herzlichen Dank an Sie alle für diesen wichtigen Einsatz.“
Vom Volksfestplatz aus ging es zum Atemschutzzentrum des Landkreises Bad Kissingen in Oberthulba. Dort wurden die Einsatzkräfte den unterschiedlichen Einsatzabschnitten zugeteilt. Im Rahmen von Theorieeinheiten wurden grundlegende Informationen zu Kontingenteinsätzen gegeben. Nach einer Stärkung wurde die Heimreise angetreten.
Die Übung verlief insgesamt erfolgreich und lieferte wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Einsatzplanung. Die gewonnenen Erfahrungen fließen direkt in die Weiterentwicklung der bestehenden Katastrophenschutzpläne ein.



