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© Anand Anders
Im Bild, von links: Stephan Orzol (stellvertretender Leiter des Abfallwirtschaftszentrums), Michael van Enschot (Firma Kiesel), Maschinist Christoph Kuhn, Stefan Rittersberger (Firma Kiesel), Landrat Florian Töpper und Heiko Glöckler (Technischer Leiter Abfallwirtschaft).

E-Bagger für die Rothmühle: Klimafreundlich und mit regenerativem Eigenstrom betrieben

Im Abfallwirtschaftszentrum ist seit kurzem ein neuer Umschlagbagger im Einsatz – das elektronisch betriebene Gerät sorgt für eine Einsparung von 8000 Liter Dieselkraftstoff jährlich

Landkreis Schweinfurt. Im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle ist Klimafreundlichkeit und Energieeffizienz ein wichtiger Baustein des betrieblichen Handelns. Der Landkreis Schweinfurt investiert deswegen unter anderem bei Neuanschaffungen für seine zentrale Müllentsorgungseinrichtung in zukunftssichere, moderne Technik, um für die kommenden Jahrzehnte gerüstet zu sein.

Nachdem der in den vergangenen Jahren genutzte, dieselbetriebene Umschlagbagger ausgemustert werden musste, wurde nun ein elektrisch betriebener Bagger angeschafft, der seit kurzem in der Umladestation des Abfallwirtschaftszentrums eingesetzt wird. Die Maschine der Marke Fuchs mit der Typbezeichnung „MHL820“ wird von einem 75-kW-Elektromotor angetrieben, der über ein 30 Meter langes Schleppkabel mit am Abfallwirtschaftszentrum gewonnenem grünem Strom (Photovoltaik, Deponiegas und Biogas) versorgt wird.

Einige Vorteile des neuen Baggers: Keine CO2-Emissionen, geringe Wärmeentwicklung, geringe Wartungs- und Betriebskosten sowie eine großräumige, auf 3,8 Meter hochfahrbare Kabine zur besseren Übersicht für den Fahrer. Dank der elektrischen Antriebsart spart das Abfallwirtschaftszentrum jährlich rund 8000 Liter Diesel ein, die das Vorgängermodell verbraucht hat.

Abfallwirtschaftszentrum: Strombedarfvollständig mit grünem Eigenstrom gedeckt

Der Ersatz von dieselbetriebenen Aggregaten durch elektrisch angetriebene Geräte wird durch die Verantwortlichen seit Jahren konsequent geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt. So geschehen etwa auch bei dem Elektroschredder, den der neue E-Bagger mit Sperrmüll, Hausmüll und Bauabfällen bestückt: Bereits 2014 wurde der dieselbetriebene Schredder durch einen elektronischen ersetzt, was zu einer Einsparung von 35.000 Liter Diesel im Jahr führte. Auch der Elektroschredder wird mit auf der Rothmühle gewonnenem grünem Strom versorgt – das Abfallwirtschaftszentrum ist dank des konsequenten Ausbaus regenerativer Energieerzeugung in der Lage, seinen Strombedarf vollständig mit grünem Eigenstrom zu decken. Die Einsparung von Diesel und somit von CO2 wurde zum Beispiel auch bei der Planung der neuen Aufbereitungshalle für Bioabfälle berücksichtigt. Diese soll ihren Strom von einer weiteren Photovoltaikanlage auf dem Dach der Halle beziehen.

„Unser innovatives, leistungsfähiges und modernes Abfallwirtschaftszentrum an der Rothmühle hat, was die technische Ausstattung, das Fachpersonal und die Kundenorientierung angeht, echten Vorzeigecharakter“, sagt Landrat Florian Töpper. „Uns ist der Klimaschutz sehr wichtig. So wollen wir zum Beispiel -  wo es geht - sukzessive unsere dieselbetriebenen Aggregate durch elektrisch angetriebene Geräte ersetzen. Die Anschaffung unseres neuen Elektrobaggers ist ein weiterer wichtiger Schritt dahin und freut mich sehr.“

Für den neuen Elektrobagger übergab die Firma Kiesel vor kurzem symbolisch den Schlüssel. Landrat Florian Töpper empfing gemeinsam mit Heiko Glöckler (Technischer Leiter Abfallwirtschaft) und Stephan Orzol (stellvertretender Leiter des Abfallwirtschaftszentrums) zwei Vertreter der Firma Kiesel, Michael van Enschot und Stefan Rittersberger, am Abfallwirtschaftszentrum, um sich die neue Maschine zeigen und erklären zu lassen. Christoph Kuhn als Maschinenbediener demonstrierte die Fähigkeiten des Baggers.

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