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© Anand Anders
Im Bild, von links: Thiemo Barthel (Polizeihauptkommissar Polizeiinspektion Schweinfurt), Gleichstellungsbeauftragte Ute Suckfüll, Louis Ulrich (Vorsitzender „Dorfjugend Oberwerrn“), stellvertretende Landrätin Bettina Bärmann, Nils Volz (Projektteam), Alexandra Göbel (Suchtprävention am Gesundheitsamt), Marvin Kiesel, Jule Weth und Linda Ruppert (alle Projektteam)

Aktion gegen K.O.-Tropfen: Aufklärungsarbeit des Landratsamts geht weiter

Projektteam war vor Ort auf dem Septemberfest in Oberwerrn, um auf Gefahren durch K.O.-Tropfen aufmerksam zu machen

Landkreis Schweinfurt. Das Projektteam der Kampagne „Gib‘ K.O.-Tropfen keine Chance“ war in diesen Tagen wieder im Landkreis Schweinfurt unterwegs. Gemeinsam mit dem Präventionsbeauftragten der Polizeiinspektion Schweinfurt hat das Team aus dem Landratsamt über die gefährliche Wirkung von K.O.-Tropfen aufgeklärt.

Die Kampagne ist in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Schweinfurt und dem Bereich Suchtprävention, angesiedelt am Gesundheitsamt, entstanden.

Für die Projektverantwortlichen war das Septemberfest in Oberwerrn eine gute Gelegenheit viele junge Menschen zu erreichen. Auch den Veranstaltern des Septemberfestes „Dorfjugend Oberwerrn“ ist es wichtig auf die Gefahr durch K.O.-Tropfen aufmerksam zu machen. Mit ihrer tatkräftigen Unterstützung hat das Team gemeinsam mit dem Präventionsbeauftragten der Polizeiinspektion Schweinfurt Flyer und Testarmbänder verteilt und mögliche Verhaltensmaßnahmen näher erklärt.

Betroffene sollen motiviert werden, sich im Fall der Fälle beispielsweise Freunden anzuvertrauen. Wichtig ist, dass schnellstmöglich der Rettungsdienst gerufen oder die nächste Notaufnahme aufgesucht wird. Die Tropfen werden sehr schnell abgebaut und können nach circa vier bis sechs Stunden nicht mehr nachgewiesen werden.

Fatal ist, dass diese Tropfen farb- und geruchlos sind und der salzig oder seifige Geschmack in einem Getränk kaum wahrnehmbar ist. Nicht selten stellen insbesondere weibliche Opfer fest, dass sie sexuell missbraucht wurden. Daher werden K.O.-Tropfen auch als „Vergewaltigungsdroge“ bezeichnet.

Auch stellvertretende Landrätin Bettina Bärmann unterstützt diese Kampagne und war ebenfalls vor Ort: „Das Projektteam leistet wertvolle Aufklärungsarbeit. Erst durch Aktionen wie diese und die kontinuierliche Projektarbeit kann erreicht werden, dass Betroffene ihre Scham überwinden und die Delikte zur Anzeige bringen und nicht die Schuld bei sich selber suchen.“

„Aus Sicht der Polizei sind diese Aktionen absolut notwendig, denn das Verabreichen von K.O.-Tropfen ist eine Straftat und gefährdet die Gesundheit der Opfer. Umso wichtiger ist es, bei Veranstaltungen wie diesen gemeinsam über dieses Thema zu informieren“, sagte Polizeihauptkommissar Thiemo Barthel.

Die Projektinitiatorinnen aus dem Landratsamt Schweinfurt werden zusammen mit ihrem Team weiter vor den Clubs und Diskotheken vor K.O.-Tropfen warnen und die jungen Gäste darüber aufklären, wie sie sich verhalten sollen, damit K.O.-Tropfen keine Chance haben.

Aktuelle Informationen rund um das Thema "Coronavirus"

+ + + Weiterhin ist eine Terminvereinbarung im Landratsamt Schweinfurt notwendig + + +

Impfung in Stadt und LandkreisImpfung ohne Termin möglich

Weitere Informationen zur Impfung unter: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung

Vorgehen bei einem positiven Corona-Test

Zunächst gilt: Alle Personen, die positiv getestet wurden - egal ob mit Antigenschnell- oder PCR-Test – müssen sich unverzüglich isolieren. Bei einem positiven Selbsttest wird eine vorläufige Isolation empfohlen. 

  • Positive Antigenschnelltests von offiziellen Schnellteststellen werden dem Gesundheitsamt automatisch übermittelt. Positive Selbsttests übermitteln Sie bitte über das Schnelltest-Online-Formular an das Gesundheitsamt.

  • Jeder positive Antigenschnell- oder Selbsttest muss mit einem PCR-Test bestätigt werden. Eine PCR-Testung kann u.a. im lokalen PCR-Testzentrum am Volksfestplatz in Schweinfurt durchgeführt werden. Zur Terminvereinbarung klicken Sie hier. Eine Übersicht weiterer PCR-Teststellen finden Sie hier.
  • Symptomatische Personen, die eine Krankenbehandlung benötigen vereinbaren bitte einen Test-Termin in der Hausarztpraxis.

  • Eine kostenfreie Testung bei teilnehmenden Apotheken ist für symptomatische Personen nur als Bestätigungstestung bei Vorlage eines positiven Selbst- oder Antigenschnelltests möglich.

    Ausführliche Informationen zum weiteren Vorgehen erhalten Sie hier.

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