© Anand Anders

Umschreibung ausländischer Fahrerlaubnisse

Umschreibung ausländischer Fahrerlaubnisse

Wenn Sie vom Ausland in die Bundesrepublik Deutschland ziehen, dürfen Sie noch sechs Monate mit Ihrer ausländischen Fahrerlaubnis ein Kraftfahrzeug führen (Ausnahme: EU-/EWR-Fahrerlaubnisse). Eine rechtzeitige Umschreibung der Fahrerlaubnis ist daher unbedingt erforderlich. 

Ausländische Führerscheine, die nicht aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union stammen können nur umgeschrieben werden, solange diese gültig sind.

Unterlage - Umschreibung ausländischer Fahrerlaubnisse

Erforderliche Unterlagen 

  • Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Aktuelles biometrisches Lichtbild (35 mm x 45 mm)
  • Ausländischer Führerschein im Original
  • Erklärung über die Gültigkeit der Fahrerlaubnis 
  • Vordruck zur Herstellung eines Kartenführerscheines

Zusätzlich bei USAREUR-Führerscheinen 

  • USAREUR-Führerschein
  • Bescheinigung des Headquater Office 

Zusätzlich bei Staaten der Anlage 11 FeV

  • Übersetzung des ausländischen Führerscheins (amtlich anerkannter Übersetzer)
  • Ggf. Mitteilung, bei welcher Fahrschule die eventuell laut Anlage 11 FeV nötige theoretische/fahrpraktische Prüfung durchgeführt werden soll 

Zusätzlich bei allen anderen Staaten, die nicht EU- bzw. Anlage 11-Staaten sind 

  • Übersetzung des ausländischen Führerscheins (amtlich anerkannter Übersetzer)
  • Mitteilung, bei welcher Fahrschule die theoretische und fahrpraktische Prüfung durchgeführt werden soll
  • Nachweis über die Ausbildung in Erster Hilfe
  • Sehtestbescheinigung einer amtlich anerkannten Sehteststelle oder Zeugnis des Augenarztes (nicht älter als 2 Jahre)

EU-Fahrerlaubnisse: 29,90 Euro

Sonstige Fahrerlaubnisse: 37,50 Euro

Zusätzlich bei USAREUR-Führerscheinen: 35,00 €

Stand: 17.03.2020
Fahrerlaubnisbehörde (31.2)