Projekt "FreD"

Projekt zur "Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten"

FreD steht für "Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten" und ist ein kostenfreies Kursangebot in vier Modulen für junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren. Es geht darum, über Substanzen aufzuklären und den eigenen Konsum zu reflektieren, um einer Sucht vorzubeugen. Daneben wollen wir den jungen Menschen den Weg ebnen, falls nötig auch weitere Hilfe in Anspruch zu nehmen. FreD ist somit keine Sanktion, sondern ein Beratungs- und Hilfsangebot.

Um am FreD-Kurs teilnehmen zu können, ist ein erstes Gespräch mit unserer Fachkraft am Gesundheitsamt verpflichtend. Es besteht Schweigepflicht.
Man kann jederzeit auch freiwillig am Kurs teilnehmen.
In den meisten Fällen werden die jungen Menschen jedoch zugewiesen, beispielsweise durch den Jugendrichter, und FreD wird als Auflage verhängt. Wer den Kurs regulär durchläuft, erhält darüber ein Zertifikat, das der zuweisenden Stelle vorgelegt werden kann. Im Idealfall soll sich die Teilnahme strafmildernd auswirken. Zuweisende Stelle kann letztlich jeder sein. Hier gibt es keine speziellen Vorgaben.

Stand: 28.06.2018
Gesundheitsamt (SG 22)

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illegale Substanzen, Drogenkonsum, Drogen, Fred,