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Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges

Die Zulassung eines Kraftfahrzeugs kann durch seine Außerbetriebsetzung unterbrochen werden

Die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges ist immer dann erforderlich, wenn es nicht mehr im Strassenverkehr betrieben werden soll - sie kann bei jeder Zulassungsbehörde vorgenommen werden. Seit 01.03.2007 wird nicht mehr zwischen einer vorübergehenden bzw. endgüligen Abmeldung unterschieden. Seit diesem Zeitpunkt erlischt auch die Betriebserlaubnis nach der Außerbetriebsetzung nicht mehr.

Bitte beachten Sie: Die Bindung des amtlichen Kennzeichens zum Fahrzeug wird durch die Außerbetriebsetzung aufgehoben. Der Fahrzeughalter hat jedoch die Möglichkeit, sich das Kennzeichen für die Wiederzulassung (gleiches Fahrzeug, gleicher Halter) kostenfrei reservieren zu lassen.

Fahrzeuge können auch über das Internet außer Betrieb gesetzt werden. Voraussetzung dafür ist ein elektronischer Personalausweis mit Signaturfunktion, und dass auf Kennzeichen und Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) sich bereits die neuen freilegbaren Sicherheitscodes befinden.

Diese Plaketten und die neuen Fahrzeugscheinmuster werden seit 1. Januar 2015 bei jedem Zulassungsvorgang (soweit erforderlich) ausgegeben.

Weitere Informationen zur internetbasierten Außerbetriebsetzung (über unser Bürgerserviceportal) finden Sie unten im Bereich "Onlineverfahren".

 

Für Außerbetriebsetzungen/Abmeldungen gibt es einen eigenen Abmeldeschalter an dem diese Anliegen separat behandelt werden. Am Ticketautomaten an der Info-Theke gibt es für die Abmeldungen eine separate Taste.

Bitte beachten Sie, dass an diesem Schalter nur reine Abmeldungen (ohne zusätzliche Vorgänge) behandelt werden können!

Sobald Sie zusätzlich zur Abmeldung noch weitere Vorgänge haben (z. B. Abmeldung eines Fahrzeuges und gleichzeitige Zulassung eines anderen Fahrzeuges), müssen Sie hierfür eine Nummer aus dem Bereich "Zulassung" ziehen. Gleiches gilt für alle anderen Vorgänge wie z. B. Ersatz von Plaketten, technische Änderungen usw. Diese Vorgänge können nicht am Abmeldeschalter behandelt werden.

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) sowie das/die Kennzeichen.
  • Wenn das Fahrzeug verschrottet werden soll, evtl. noch einen Verwertungsnachweis.
  • Personalausweis.
  • Außerbetriebssetzung bei einer Zulassungsbehörde: 6,90 Euro
  • Außerbetriebssetzung über das Internet: 5,70 Euro
  • zuzüglich Gebühr des Kraftfahrt-Bundesamtes (0,60 Euro), bei Reservierung des Kennzeichens zur Wiederzulassung des gleichen Fahrzeugs außerdem 2,60 Euro
Internetbezogene Fahrzeug-Zulassungen
 

Mit dem Bürgerservice-Portal haben Sie die Möglichkeit, folgende Anträge elektronisch an die jeweils zuständige Zulassungsbehörde zu richten. Ein Besuch dieser Behörde kann damit entfallen.

  • Außerbetriebsetzung (Abmeldung) eines Fahrzeuges
  • Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Fahrzeuges (mit/ohne Halterwechsel, mit/ohne Wechsel des Zulassungsbezirkes, mit/ohne Wechsel des Kennzeichens)
  • Neuzulassung eines Fahrzeuges mit EG-Typgenehmigung
  • Umschreibung eines zugelassenen Fahrzeuges (mit/ohne Wechsel des Kennzeichens)
  • Änderung von Halterdaten (Namens-/Adressänderungen)

Für die Anmeldung am Bürgerservice-Portal (BSP) benötigen sie den neuen Personalausweis oder elektronischen Aufenthaltstitel (jeweils mit aktivierter Online-Ausweisfunktion), ein geeignetes Ausweis-Lesegerät sowie die AusweisApp2.

Nach der Anmeldung im BSP werden Sie dort durch den gewünschten Vorgang geleitet.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche internetbezogenen Zulassungsvorgänge nur für Privatpersonen möglich sind. Für juristische Personen (Firmen etc.) besteht diese Möglichkeit zur Zeit noch nicht.

Weiterhin können folgende Fahrzeuge/Vorgänge nicht im Online-Verfahren bearbeitet werden:

  • Zulassungsfreie Fahrzeuge
  • Saisonkennzeichen
  • E-Kennzeichen
  • H-Kennzeichen
  • Wechselkennzeichen
  • Anträge auf Steuerbefreiung
Stand: 18.10.2019
Zulassungsbehörde (31.3)