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© Landrat Florian Töpper (links) sowie die Abteilungsleiterin für Öffentliche Sicherheit und Ordnung Sonja Weidinger (rechts) und der Leiter des Arbeitsbereichs Ausländer- und personelles Statusrecht am Landratsamt Jürgen Niesner (Vierter von rechts) hießen die neuen Staatsbürger noch einmal herzlich willkommen.

Empfang: Landrat lud neue Staatsbürger ins Landratsamt ein

101 Personen haben in den vergangenen zwei Jahren ihre Einbürgerungsurkunde erhalten

Landkreis Schweinfurt. Die Aushändigung der Einbürgerungsurkunde, den formalen Teil hatten alle bereits hinter sich, nun wurden die Personen aus dem Landkreis Schweinfurt, die seit einiger Zeit die deutsche Staatsbürgerschaft innehaben, noch einmal persönlich und symbolisch in ihrer neuen Staatsbürgerschaft willkommen geheißen. Landrat Florian Töpper begrüßte sie zu einem kleinen Empfang mit geselligem Austausch im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Schweinfurt.

Seit dem letzten und damals ersten Neubürgerempfang im September 2016 – der Empfang findet nun mehr alle zwei Jahre statt – haben insgesamt 101 Personen (60 Frauen und 41 Männer) aus insgesamt 37 verschiedenen Heimatstaaten ihre Einbürgerungsurkunde erhalten. 25 von ihnen wurden bereits in Deutschland geboren. Manche der 101 Personen leben schon viele Jahre, teils Jahrzehnte, in Deutschland oder tatsächlich direkt im Landkreis Schweinfurt, andere erst seit einiger Zeit.

„Die Urkunde, die Sie von der Ausländerbehörde des Landratsamts als Staatsbehörde ausgestellt und ausgehändigt bekommen ist zwar in erster Linie ein Verwaltungsakt. Doch wir wissen um die Bedeutung der Einbürgerung für jeden Einzelnen von Ihnen. Daher möchten wir Ihnen mit dieser kleinen Feier zeigen, dass wir uns freuen, Sie nun in jeder Hinsicht als Teil unserer Bürgerschaft begrüßen zu können“, sagte Landrat Florian Töpper in seiner Rede.

„Das Motto unseres Landkreises lautet „Wir sind Vielfalt“. Zu dieser Vielfalt gehören auch und gerade die Menschen, die einen nichtdeutschen Hintergrund haben und dazu gehören möchten. Diese Vielfalt ist eine Bereicherung“, sagte Töpper. Die Herkunftsländer der neuen Staatsbürger sind: Polen, Türkei, Rumänien, Syrien, Brasilien, Mazedonien, Thailand, Griechenland, Armenien, Bosnien-Herzegowina, Iran, Kosovo, Kroatien, Russland, Serbien, Ukraine, Vereinigte Königreich Großbritannien, Nordirland, Vietnam, Afghanistan, Albanien, Kasachstan, Portugal, Ungarn, China, Dominikanische Republik, Ghana, Kap Verde, Mexiko, Niederlande, Nigeria, Tschechische Republik, Litauen, Togo, Pakistan, Philippinen und Frankreich.

Gleichzeitig ermutigte der Landrat die Neubürger sich „aktiv in unserer Gesellschaft einzubringen“. „Ich denke jeder von uns hat seinem Land gegenüber eine gewisse Bringschuld, egal, ob er die Staatsbürgerschaft durch Geburt oder durch spätere Verleihung erlangt hat. Ob in Vereinen, Verbänden, im sportlichen, sozialen oder kulturellen Bereich, es gibt viele Möglichkeiten sich in und für die Gesellschaft einzubringen und zu engagieren. Ich will Sie ermutigen und einladen, dies zu tun.“

Musikalisch gestaltet wurde der Empfang von der Bläsercombo Wanderblech aus Werneck.