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Wohngeld; Informationen

Wohngeld wird auf Antrag zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens als Zuschuss zu den Aufwendungen für den selbst genutzten Wohnraum geleistet. Es wird als Miet- oder Lastenzuschuss gezahlt.

Empfänger von anderen Sozialleistungen (wie z.B. Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe), bei deren Berechnung Kosten der Unterkunft bereits berücksichtigt worden sind, sind von Wohngeld ausgeschlossen.

Mietzuschuss können z.B. beantragen:

Mieter (auch Untermieter) von Wohnraum, Inhaber einer Genossenschafts- oder einer Stiftswohnung, Inhaber eines mietähnlichen Dauerwohnrechts, nicht nur vorübergehend aufgenommene Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Einrichtung im Sinne des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes ("Heimbewohner") siehe auch Seniorenarbeit, teilstationäre und stationäre Altenhilfe, (Mit-)Eigentümer, die Wohnraum im eigenen Mehrfamilienhaus bewohnen.

Miete ist grundsätzlich das vereinbarte Entgelt für die Gebrauchsüberlassung des Wohnraums, jedoch ohne Kosten für Heizung, Warmwasser, Haushaltsenergie und Garage bzw. Stellplatz.

Lastenzuschuss für den eigengenutzten Wohnraum können z. B. beantragen:

Eigentümer eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung, Inhaber eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts oder Nießbrauchs, erbbauberechtigte Personen.

Belastung sind die Kosten für den Kapitaldienst und die Bewirtschaftung des Wohnraums.

Berücksichtigungsfähig sind die Aufwendungen für den Wohnraum bis zu bestimmten Höchstbeträgen. Die Höchstbeträge richten sich nach der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder und der Mietenstufe der Gemeinde. Die Mietenstufen sind im Einzelnen in der Wohngeldverordnung bestimmt.

Berechnungsgrößen des Wohngeldes sind die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, die zu berücksichtigende Miete oder Belastung und das Gesamteinkommen des maßgebenden Haushalts.

Das Gesamteinkommen ist die Summe der Jahreseinkommen der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder abzüglich bestimmter Frei- und Abzugsbeträge. Jahreseinkommen ist grundsätzlich die Summe der positiven Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes sowie die im Wohngeldgesetz im Einzelnen genannte steuerfreien oder nicht steuerbaren Bezüge. Als Abzugsbetrag kommt z.B. ein pauschaler Abzug von 10 % bis 30 % (je nachdem, ob im Bewilligungszeitraum Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung oder zur gesetzlichen Rentenversicherung oder vergleichbare Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen zu leisten und Steuern vom Einkommen zu zahlen sind) in Betracht. Freibeträge sind z. B. für Menschen mit einer Schwerbehinderung vorgesehen.

Kein Anspruch auf Wohngeld besteht, soweit die Inanspruchnahme missbräuchlich wäre, insbesondere wegen erheblichen Vermögens.

Das Wohngeld wird als nicht zurückzuzahlender Zuschuss gewährt und zwar grundsätzlich vom Beginn des Antragsmonats an und in der Regel für die Dauer von 12 Monaten.

Seit 01.01.2011 kommen Leistungen für Bildung und Teilhabe für Wohngeldempfänger hinzu.

§§ 7, 26 Sozialgesetzbuch I, Wohngeldgesetz, § 2 Absatz 1 und 2 Einkommensteuergesetz, § 6b Bundeskindergeldgesetz

Landratsämter und kreisfreie Städte

www.stmb.bayern.de/wohnen/wohngeld

 

Stand: 26.04.2021
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)

Aktuelle Informationen rund um das Thema "Coronavirus"

Vorgehen bei positivem Corona-Test

Zunächst gilt: Alle Personen, die positiv getestet wurden - egal ob mit Antigenschnell- oder PCR-Test – müssen sich unverzüglich isolieren, auch wenn das Gesundheitsamt noch keinen Kontakt mit ihnen aufgenommen hat. Bei einem positiven Selbsttest wird eine vorläufige Isolation empfohlen. 

  • Personen, die einen positiven Corona-„Selbsttest“ haben, melden dies bitte unabhängig von etwaigen Symptomen über das Meldeformular "Selbsttest"an das Gesundheitsamt. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie dann per E-Mail.
     
  • Personen, die an einer Schnellteststelle bzw. durch Fachpersonal ein positives Testergebnis erhalten haben, müssen sich nicht an das Gesundheitsamt wenden. Das Ergebnis wird automatisch an das Gesundheitsamt weitergeleitet und dieses sendet Ihnen eine E-Mail mit allen weiteren notwendigen Schritten zu. In jedem Fall müssen Sie sich vorerst sofort in Isolation begeben.

Weitere Informationen zum Corona-Testangebot erhalten Sie hier.

Impfstellen in Stadt und Landkreis

Es gibt viele gute Gründe für eine Impfung. Informieren Sie sich dazu kurz und knapp unter www.ichtusfuer.bayern.de

Aktuelle Termine "Mobiles Impfen":

Samstag, 29. Januar 2022
13 - 19 Uhr Falkenbergzentrum, Bachgasse 10, Donnersdorf

Sonntag, 30. Januar 2022
13 - 19 Uhr Rathaus, Martin-Werner-Platz, Poppenhausen

Terminbuchungen sind hier möglich. 
Die jeweiligen Termine werden im Buchungssystem zeitnah freigeschaltet.

Alle Informationen und Öffnungszeiten der Impfstellen finden Sie unter: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung