Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Sozialmietwohnungen; Informationen

Der Bezug einer Sozialmietwohnung setzt u. a. voraus, dass das Gesamteinkommen (Summe der Jahreseinkommen der Haushaltsangehörigen abzüglich bestimmter Beträge) bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet: In den Wohnraumförderungsbestimmungen 2012 sind für Mietwohnraum drei Einkommensstufen festgelegt.

In Stufe I – Wohnungssuchende in dieser Stufe genießen den höchsten Vorrang – lauten die Höchstbeträge für das jährliche Einkommen (in Klammern beispielhaft das etwa entsprechende jährliche Bruttoeinkommen) in Euro:

  • bei Alleinstehenden 14.000 (20.000),
  • bei zwei Personen 22.000 (31.430),
  • für jeden weiteren Haushaltsangehörigen 4.000 (5.710),
  • zusätzlich für jedes anrechenbare Kind 1.000 (1.430).

In Stufe II lauten die Höchstbeträge für das jährliche Einkommen (in Klammern beispielhaft das etwa entsprechende jährliche Bruttoeinkommen) in Euro:

  • bei Alleinstehenden 18.300 (26.140),
  • bei zwei Personen 28.250 (40.360),
  • für jeden weiteren Haushaltsangehörigen 6.250 (8.930),
  • zusätzlich für jedes anrechenbare Kind 1.750 (2.500).

In Stufe III lauten die Höchstbeiträge für das jährliche Einkommen (in Klammern beispielshaft das etwa entsprechende jährliche Bruttoeinkommen) in Euro:

  • bei Alleinstehenden 22.600 (33.400),
  • bei zwei Personen 34.500 (51.000),
  • für jeden weiteren Haushaltsangehörigen 8.500 (12.570),
  • zusätzlich für jedes anrechenbare Kind 2.500 (3.700).

Zum Bezug einer nach früherem Recht öffentlich geförderten Sozialmietwohnung (preisgebundener Wohnraum) lauten die Höchstbeträge für das jährliche Einkommen in der Regel (in Klammern beispielhaft das etwa entsprechende jährliche Bruttoeinkommen) in Euro:

  • bei Alleinstehenden 14.000 (20.000),
  • bei zwei Personen 22.000 (31.430),
  • für jeden weiteren Haushaltsangehörigen 4.000 (5.701),
  • zusätzlich für jedes anrechenbare Kind 1.000 (1.430).

Für bestimmte Personengruppen, beispielsweise für Menschen mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 50, werden Freibeträge berücksichtigt.

Die Berechtigung, eine Sozialmietwohnung zu beziehen, bescheinigt die zuständige Stelle (Landratsämter, Kreisfreie Städte, Große Kreisstädte sowie "Große Delegationsgemeinden"). Mit diesem Berechtigungsnachweis (Wohnberechtigungsschein) kann man sich bei den Vermietern von Sozialmietwohnungen (Wohnungsbaugesellschaften, -genossenschaften, private Vermieter) um eine Sozialmietwohnung bewerben. In Gebieten mit erhöhtem Wohnungsbedarf darf der jeweilige Vermieter der Sozialmietwohnung nicht jedem Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins eine geförderte Wohnung zum Gebrauch überlassen. Vielmehr benennt die zuständige Stelle unter Berücksichtigung von Dringlichkeit und Bewohnerstruktur mindestens 5 Wohnberechtigte, unter denen der Vermieter den künftigen Mieter auswählt.

Ein Rechtsanspruch auf eine Sozialmietwohnung besteht nicht.

Wer über die Einkommensgrenzen im Laufe der Mietzeit hinauswächst, darf in der Wohnung bleiben.

Bei neuen Mietwohnungen der Einkommensorientierten Förderung (EOF) wird zwischen Mieter und Vermieter die örtlich durchschnittliche Miete für neu geschaffenen Wohnraum vereinbart. Um eine für den Mieter zumutbare Miete zu gewährleisten, erhält dieser laufende Zuschüsse (Zusatzförderung), die den Unterschiedsbetrag zwischen der ortsüblichen Miete und der für ihn nach seinem Einkommen zumutbaren Miete ausgleichen. Spätere Änderungen des Einkommens können zu einer Anpassung der Zusatzförderung führen.

Artikel 3 ff. Bayerisches Wohnungsbindungsgesetz, Artikel 5 ff., 11 Bayerisches Wohnraumförderungsgesetz, §§ 2 und 3 Verordnung zur Durchführung des Wohnungsrechts und des Besonderen Städtebaurechts, Wohnraumförderungsbestimmungen 2012

Kreisverwaltungsbehörden; Wohnungsämter in den kreisfreien Städten, großen Kreisstädten und in einzelnen größeren kreisangehörigen Gemeinden

Stand: 20.04.2022
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)
Sozialwohnung, Sozialwohnungsbau, Sozialwohnung, Sozialwohnungsbau,

Aktuelle Informationen rund um das Thema "Coronavirus"

Weiterhin ist eine Terminvereinbarung im Landratsamt Schweinfurt notwendig

 + + + Am 1. Oktober ist das Impfzentrum in der Stadtgalerie wegen Umstrukturierungen geschlossen. + + +

Ab dem 1. Oktober 2022 gilt bundesweit in medizinischen Einrichtungen und damit auch im Gesundheitsamt Schweinfurt eine FFP2-Maskenpflicht. 

 

Impfung in Stadt und LandkreisImpfung ohne Termin möglich

Weitere Informationen zur Impfung unter: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung

Vorgehen bei einem positiven Corona-Test

Zunächst gilt: Alle Personen, die positiv getestet wurden - egal ob mit Antigenschnell- oder PCR-Test – müssen sich unverzüglich isolieren. Bei einem positiven Selbsttest wird eine vorläufige Isolation empfohlen. 

  • Positive Antigenschnelltests von offiziellen Schnellteststellen werden dem Gesundheitsamt automatisch übermittelt. Positive Selbsttests übermitteln Sie bitte über das Schnelltest-Online-Formular an das Gesundheitsamt.

  • Jeder positive Antigenschnell- oder Selbsttest muss mit einem PCR-Test bestätigt werden. Eine PCR-Testung kann u.a. im lokalen PCR-Testzentrum am Volksfestplatz in Schweinfurt durchgeführt werden. Zur Terminvereinbarung klicken Sie hier. Eine Übersicht weiterer PCR-Teststellen finden Sie hier.
  • Symptomatische Personen, die eine Krankenbehandlung benötigen vereinbaren bitte einen Test-Termin in der Hausarztpraxis.

  • Eine kostenfreie Testung bei teilnehmenden Apotheken ist für symptomatische Personen nur als Bestätigungstestung bei Vorlage eines positiven Selbst- oder Antigenschnelltests möglich.

    Ausführliche Informationen zum weiteren Vorgehen erhalten Sie hier.

Informationen zum gesamten Testangebot finden Sie hier.