Sorgeerklärung, Beurkundung

Erklärung nichtverheirateter Eltern über die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge für ein Kind

Bei der Geburt eines Kindes, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, hat die Mutter die alleinige elterliche Sorge inne. Vater und Mutter können durch eine Erklärung (Sorgeerklärung) die Ausübung der gemeinsamenelterlichen Sorge vereinbaren (§ 1626a Abs. 1 Nr. 1 BGB).

Vor der Abgabe der Erklärung werden die Eltern über die rechtlichen Folgen belehrt. Die Sorgeerklärung ist höchstpersönlich abzugeben und muss öffentlich beurkundet werden, nur dann wird sie wirksam. Sie kann auch für jeden Elternteil getrennt beurkundet werden.

Urkundspersonen des Jugendamts sind befugt, die Beurkundung vorzunehmen (§ 59 SGB VIII). Ferner kann sie auch durch einen Notar erfolgen.

Besteht keine Bereitschaft eines Elternteils zur Abgabe der Sorgeerklärung, kann diese Erklärung auf Antrag durch das zuständige Familiengericht ersetzt werden.

Eine Änderung der Sorgeerklärung ist nur durch familiengerichtlichen Beschluss möglich.

 

Persönliche Vorsprache bei einer Urkundsperson nach Terminvereinbarung mit gültigen Ausweisdokumenten und aktueller Geburtsurkunde des Kindes bzw. Nachweis der Anerkennung der Vaterschaft und der sonstigen zur Wirksamkeit erforderlichen Zustimmungserklärungen.

Die Abgabe ist auch vor der Geburt eines Kindes möglich.

Stand: 20.08.2021
Beistand-, Vormund-& Pflegschaften, Beurkundungen, Unterhaltsvorschuss (21.4)

Impfbus und Sonderimpfaktion "Impfen vor Ort" in Stadt und Landkreis

Die Corona-Schutzimpfung - Ohne Termin möglich

Die Corona-Schutzimpfung ist der wichtigste Schritt auf dem Weg zurück in einen gewohnten Alltag. Darum ist die Impfbereitschaft von uns allen weiterhin essentiell im gemeinsamen Kampf gegen Corona.

Die Impfkampagne geht nun in eine neue Phase: War noch vor Kurzem zu wenig Impfstoff vorhanden, sind es aktuell die Impfwilligen, die fehlen. Das könnte den bisherigen Fortschritt auf dem Weg hin zu einer größtmöglichen Durchimpfung der Bevölkerung zum Stillstand bringen.

Stadt und Landratsamt Schweinfurt haben in Abstimmung mit dem Dienstleister des Impfzentrums, der Firma 21Dx, beschlossen, den Weg zur Impfung zu erleichtern. Es kann daher jedem Impfwilligen ab 12 Jahren ein kurzfristiges Impfangebot gemacht werden. Nutzen Sie daher den Impfbus oder die Sonderimpfaktionen "Impfen vor Ort" in Stadt und Landkreis Schweinfurt - ganz unkompliziert ohne Termin oder Registrierung möglich.

Nähere Informationen zu den Sonderimpf-Aktionen und Terminen in Stadt und Landkreis Schweinfurt erhalten Sie über diesen Link: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung