Header.gif
schloss.jpg
 
 
 
Bildung- und Teilhabeleistungen

Die Leistungen werden im Landkreis Schweinfurt vom Amt für Soziales erbracht.
Antragsberechtigt sind Personen, die folgende Sozialleistungen erhalten:
  • Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV)
  • Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII
  • Leistungen nach dem AsylbLG
  • Leistungen nach dem WoGG (Wohngeld)
  • Kinderzuschlag nach dem BKGG (Bundeskindergeldgesetz)
Wenn ausschließlich Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) bezogen werden, kann der Antrag weiterhin im Jobcenter des Landkreises Schweinfurt in der Kornacherstraße 6 gestellt werden. In allen übrigen Fällen, auch bei einer Kombination verschiedener Sozialleistungen innerhalb einer Familie  (z.B. Hartz IV + Wohngeld für das Kind), sind die Anträge direkt beim Amt für Soziales im Landratsamt Schweinfurt 2. Stock, Zimmer 230 zu stellen.

Ansprechpartner im Zimmer 230:

für Leistungsbezieher Wohngeld,Frau Keller   Tel.: 09721/55-494
Kinderzuschlag, SGB XII Fax:09721/5578-494
  Mail:nicole.keller@lrasw.de
    
für Leistungsbezieher des JobcentersFrau SchererTel.:09721/55-466
  Fax:09721/5578-466
  Mail:

Für die Leistungen zur Bildung sind folgende Voraussetzungen zu beachten:

  • das 25. Lebensjahr ist noch nicht vollendet,
  • es wird eine allgemein- oder berufsbildende Schule besucht und
  • es darf keine Ausbildungsvergütung gezahlt werden.

Die Kosten für nachfolgende Leistungen können nur auf Antrag und mit der entsprechenden Bestätigung der Schule / Kindertageseinrichtung bewilligt werden:

  • eintägige Ausflüge der Schule/Kindertageseinrichtung
    Zu den Kosten gehören nicht das Taschengeld, die Aufwendungen für die Verpflegung (ist im Regelbedarf enthalten) oder die Ausgaben, die im Vorfeld aufgebracht werden (z. B. Sportschuhe, Badezeug).
  • mehrtägige Klassenfahrten
    Dazu zählen alle mehrtägigen Fahrten (Schullandheim; Skikurs, Abschlussfahrten etc.), die im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen für alle Schüler einer Klasse angeboten werden und damit als schulische Pflichtveranstaltung angesehen werden können.
  • Fahrtkosten für den Besuch der nächstgelegenen Schule,
    soweit diese von Dritten nicht übernommen werden.
    Die Kostenfreiheit des Schulweges gilt in Bayern generell für alle Leistungsbezieher im SGB II, SGB XII und AsylbLG.  Wenn es sich um keine nächstgelegene Schule handelt oder die Schule nicht mit dem geringsten Beförderungsaufwand erreichbar ist, erfolgt keine Übernahme der Beförderungskosten. Eine Übernahme der Fahrtkosten erfolgt nur bis zur Familienbelastungsgrenze nach § 7 SchBevG (derzeit 420 Euro pro Jahr). Für darüber hinaus anfallende Kosten können Sie im Sachgebiet 12 "Kostenfreiheit des Schulweges" unter Vorlage der entsprechenden Fahrtkostenbelege einen Antrag auf Erstattung stellen.
  • ergänzende, angemessene Lernförderung
    Eine Förderung ist nur dann möglich, wenn das Klassenziel nicht erreicht wird und damit die Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe gefährdet ist. Vorrangig sind jedoch die zusätzlichen schulischen Angebote (z.B. individuelle Förderung im Unterricht, Intensivierungsstunden etc.) zu nutzen. Eine Lernförderung ist auch dann ausgeschlossen, wenn die Versetzungsgefährdung überwiegend oder ausschließlich durch Fehlzeiten des Schülers/der Schülerin hervorgerufen wird, die nicht krankheitsbedingt ursächlich sind. Eine reine Notenverbesserung ist durch die Lernförderung nicht gedeckt.
    Bei jedem Antrag ist eine Bestätigung der Schule über den notwendigen Umfang und der Dauer der Lernförderung erforderlich.
    Bevor der Vertrag über die Nachhilfe abgeschlossen wird, muss der Antrag durch das Amt für Soziales genehmigt werden. Werden vor einer Genehmigung Verträge abgeschlossen, müssen für diese Zeit die Kosten durch den Antragsteller selbst getragen werden.
  • gemeinschaftliches Mittagessen in der Schule / Kindertageseinrichtung
    Für die Teilnahme am Mittagsessen ist pro Tag ein Eigenanteil in Höhe von 1,00 Euro selbst an die Schule bzw. Kindertageseinrichtung zu zahlen. Dies entspricht dem Anteil für die Mittagsverpflegung, der im Regelbedarf enthalten ist (=häusliche Ersparnis).Ein Zuschuss der Gemeinde mindert ausschließlich den Eigenanteil.

Der pauschale Schulbedarf für Kinder wird bei den Leistungsbeziehern nach dem SGB II,  SGB XII und AsylbLG in zwei Einzelbeträge, zum 01.09. werden 70 Euro und zum 01.02. nochmals 30 Euro von Amts wegen, also ohne Antragstellung, an die Leistungsbezieher direkt ausgezahlt.

Bitte beachten:

Für Wohngeldempfänger und Bezieher des Kinderzuschlags ist für die Auszahlung des pauschalen Schulbedarfs ein schriftlicher Antrag notwendig! Dabei ist immer die Bankverbindung mit anzugeben, damit die Leistung überwiesen werden kann.

Die Leistungen zur Teilhabe (10 Euro für jeden Monat des Leistungsbezuges) stehen den Jugendlichen nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zur Verfügung.

Der monatliche Betrag kann nach Wunsch u.a. für folgende Bereiche eingesetzt werden:

  • Mitgliedsbeiträge (Vereinsbeiträge) aus den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit (z. B. Fußball-, Musik-, Gesangverein)
  • Unterricht in künstlerischen Fächern (z. B. Musikunterricht)
  • angeleitete Aktivitäten der kulturellen Bildung (z. B. Museumsbesuche)
  • die Teilnahme an Freizeiten (z. B. Ferienfreizeit, Pfadfinder, Theaterfreizeit)

Beiträge für politische Vereinigungen, Parteien oder Gewerkschaften können nicht übernommen werden.

Eine Auszahlung der Leistungen an den Leistungsberechtigten/Antragsteller ist unter bestimmten Umständen möglich. Bitte teilen Sie uns jedoch immer vor der Zahlung/Abbuchung eines Betrages den Grund bzw. die Art der notwendigen Leistung mit (dies kann auch telefonisch sein), damit wir entscheiden können, ob wir die Zahlung noch an den Leistungsanbieter direkt überweisen können.
In der Regel werden die Leistungen direkt mit den Leistungsanbieter abgerechnet. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie uns  i m m e r  die Bankverbindung - bitte IBAN und ggfs. BIC - des Leistungsanbieters bei der Beantragung der Leistung mitteilen.

 

Antragsunterlagen:
 oAntrag für alle Leistungen Bildung und Teilhabe
 

Mit dem Antrag können Leistungen zur Bildung und Teilhabe beim Amt für Soziales (für Leistungsbezieher SGB II -Hartz IV - nimmt weiterhin das Jobcenter die Anträge entgegen) beantragt werden. Bitte die Hinweise auf der Seite 2 beachten!

 oAntrag nur für Leistungen der Teilhabe
 

Antrag nur für die Teilhabeleistungen: Neben den persönlichen Daten des Antragstellers sind im unteren Teil vom Leistungsanbieter seine Daten einzutragen.

 oBescheinigung für die Lernförderung
 

Die Bescheinigung über die Notwendigkeit der Lernförderung ist vom Lehrer auszufüllen.

 oBestätigung für die Kostenübernahme Mittagessen
 

Die Bestätigung über die Teilnahme am Mittagessen in der KiTa oder in der Schule. Die KiTa-Leitung/der KiTa-Träger bzw. die Schule bestätigt die Teilnahme.

  

Weitere Informationen zu Angeboten erhalten Sie über nachfolgende Links:
 
 

 






Downloads auf dieser Seite Beschreibung
 Flyer BuT.pdf  Mit dem Flyer erhalten Sie einen Überblick zu den Leistungen für Bildung und Teilhabe und wie Sie diese bei uns beantragen können. 

Quicklink kkCMS
 
    Seit dem 08.09.2003 sind Sie unser 965.710. Besucher und erzeugten den 1.198.075.Seitenaufruf .     Druckansicht

Hinweis zur HTTPS-Unterstützung

Bitte beachten Sie, dass der gesicherte Zugriff auf unsere Internetpräsenz ab sofort einen aktuellen Browser erfordert.
weitere Informationen finden Sie hier.