© Luftbild Müller

Machbarkeitsstudie Conn Barracks

Die Entwicklungsplanungen für einen Gewerbepark auf dem Gebiet der Conn Barracks müssen unter Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes, der Lärmemissionen sowie der weiteren Ergebnisse der Altlastenuntersuchung erfolgen. Daneben ist auch eine Lösung für die Anbindung des Gewerbeparks an die B 303 während der Nutzung von Teilen der Conn Barracks als Aufnahmeeinrichtung des Freistaats Bayern zu finden. Zu diesen Fragestellungen wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt.

Mit der Machbarkeitsstudie sollte die Frage beantwortet werden, ob eine Nutzung des Areals der Conn Barracks als Gewerbepark mit mindestens 100 ha Nettofläche möglich und wirtschaftlich umsetzbar ist. Aufbauend auf den vorhandenen Unterlagen und Studien sollen in der Machbarkeitsstudie insbesondere Ansatzpunkte zur schalltechnischen Optimierung erarbeitet werden, um die als Gewerbe- oder Industriegebiet nutzbare Fläche zu maximieren.

Auf dem Gelände befindet sich eine große Saatkrähenkolonie, daneben befinden sich insbesondere im südlichen Bereich Flächen mit hoher ökologischer Bedeutung. Im Themenfeld Natur- und Artenschutz wurde deswegen untersucht, welche Beschränkungen bei der gewerblichen Nachnutzung der Flächen beachtet werden müssen und welche Ausgleichsmaßnahmen erforderlich sind.

Daneben war auch die Untersuchung und Bewertung der Verkehrserschließung des Geländes Aufgabe der Machbarkeitsstudie. Die erforderlichen Kosten für Rückbau und Erschließung sollten letztlich ebenso wie ggf. erforderliche bauliche Lärmschutzmaßnahmen geschätzt werden.                                                    

Ergebnis der Machbarkeitsstudie war, dass ein Gewerbepark mit mindestens 100 ha Nettofläche grundsätzlich möglich ist. Der Gewerbepark könnte in zentralen Bereichen als eingeschränktes Industriegebiet ausgewiesen werden, einschränkend wirken sich hier die auf Grund der Wohnbebauung in Geldersheim, Niederwerrn und Schweinfurt-Bergl zulässigen Lärmemissionen aus.

Darüber hinaus hat die Machbarkeitsstudie dargestellt, dass eine gewerbliche Nutzung des Areals während des Betriebs des Ankerzentrum nur möglich ist, wenn eine Zufahrtsmöglichkeit von der B 303 geschaffen wird. Da das Ankerzentrum die vorhanden Zufahrt blockiert, hat der Bayerische Innenminister im Mai 2018 die Schaffung einer solchen zugesagt.

Der Ergebnisbericht der Machbarkeitsstudie zeigt daneben auch, dass eine wirtschaftliche Realiserbarkeit möglich erscheint. Für belastbare Aussagen zu den zu erwartenden Gesamtkosten der Konversion ist eine weitere Konkretisierung (Beplanung des Areals, Altlastensituation, mögliche Schadstoffbelastungen) erforderlich. Die Kosten für die Altlastensanierung, des Rückbaus von Gebäuden und Straßen sowie für den Kauf des Areals müssen hierfür noch ermittelt bzw. verhandelt werden.

Corona-Überblick: Das gilt aktuell im Landkreis Schweinfurt

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Schweinfurt liegt heute am Montag, 17. Mai 2021, laut RKI bei 131,7.

Dennoch gelten aktuell im Landkreis Schweinfurt untenstehende Regelungen für den Inzidenzbereich "über 150" (Einzelhandel) bzw. "über 165" (Schule). Zwar hat die vom RKI veröffentlichte 7-Tages-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den für die Regelungen maßgeblichen Schwellenwert unterschritten. Hierzu wird heute eine Bekanntmachung veröffentlicht. Die neuen Regelungen gelten aber erst ab Mittwoch, 19.05.2021. Diese werden hier dann tagesaktuell aufgelistet.

Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen:

  • Private Zusammenkünfte sind nur erlaubt mit dem eigenen Hausstand und einer weiteren Person
  • Es besteht weiterhin eine nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens
  • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für vollständig Geimpfte und Genesene. Sie müssen weiterhin die Abstands- und Maskenpflicht einhalten. 
  • Wieder zulässig ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßig organisierte Betreuungsgemeinschaft, wenn sie Kinder aus dem eigenen und höchstens einem weiteren Hausstand umfasst.

Inzidenzabhängiger Einzelhandel:

  • Hierzu zählen zum Beispiel Bekleidungs- oder Schuhgeschäfte, Baumärkte und Schreibwaren-Geschäfte.
  • Es gilt das Prinzip„Click & Collect“: Kundinnen und Kunden können die Ware vorher bestellen und vor Ort am Abholschalter des Ladens i.d.R. nach Terminabsprache ohne Corona-Test abholen.

Inzidenzunabhängiger Einzelhandel:

  • Weiterhin wie gewohnt geöffnet: Lebensmittelhandel, Friseure, Drogerien oder Apotheken.
  • Blumengeschäfte, Buchhandlungen und Gartencenter sind ebenso wieder geöffnet. Es gelten die gleichen Abstands- und Hygiene-Regelungen wie bei Super- oder Drogeriemärkten. 
  • Auch Handwerksbetriebe dürfen ihre Ladengeschäfte nun inzidenzunabhängig öffnen.

Körperferne sowie körpernahe Dienstleistungen:

  • Körperferne Dienstleistungs- oder Handwerksbetriebe (z. B. Fotografen, Schuhmacher, Schneidereien oder Reparaturdienste) sind wieder inzidenzunabhängig geöffnet.
  • Körpernahe Dienstleistungen, dazu zählen Massagepraxen, Tätowier- und Piercingstudios und ähnliche Betriebe, bleiben weiterhin untersagt.
  • Für den Friseur- oder Fußpflege-Termin ist ein negativer Corona-Test (höchstens 24 Stunden zurückliegender PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder Selbsttest unter Aufsicht) erforderlich.
  • Für Kundinnen und Kunden sowie auch für das Personal in Friseursalons oder Fußpflege-Einrichtungen gilt eine FFP2-Maskenpflicht.
  • Genesene und Geimpfte benötigen keinen Corona-Test mehr.

Sport:

  • Die Ausübung von Individualsporten ist kontaktfrei unter freiem Himmel allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Diese Beschränkung ist für geimpfte und genesene Personen aufgehoben.
  • Unter 14-Jährige dürfen nun in Gruppen von max. fünf Kindern kontaktfreien Sport im Freien ausüben. Sofern zusätzlich ein/e Trainer/in oder Betreuer/in dabei ist, braucht diese/r einen aktuellen negativen Corona-Test. (Dies gilt nicht mehr für geimpfte und genesene Personen).
  • Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt

Gastronomie:

  • Die Außengastronomie ist geschlossen
  • In der Gastronomie ist nur die Abgabe bzw. Abholung und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zulässig. (Die Abgabe ist nicht erlaubt während der nächtlichen Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr)

Schule und Kita:

  • In Bayern gilt weiterhin Distanzunterricht ab einem Inzidenzwert von 100. Ausgenommen hiervon: Abschlussklassen an Grund- und weiterführenden Schulen sowie Förderschulen. Zudem die Jahrgangstufen 11 der Gymnasien und Fachoberschulen. 
  • Da der Landkreis Schweinfurt über dem Inzidenzbereich von 165 liegt, gilt auch für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 der Grundschulen und für die Jahrgangsstufen 5 und 6 der Förderschulen weiterhin Distanzunterricht. 
  • Während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen besteht für alle Schülerinnen und Schüler Maskenpflicht.
  • Derzeit gibt es keine Ausnahmeregelung für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Landkreis Schweinfurt.
  • Die Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuungen und organisierten Spielgruppen sind geschlossen. (Notbetreuung)

Bildung, Kultur und Freizeit:

  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung sind in Präsenzform untersagt. Dasselbe gilt für vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote.
  • Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform ist untersagt
  • Präsenzunterricht an Hundeschulen ist untersagt
  • Museen und Galerien sind geschlossen
  • Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten sind auch bei einer Inzidenz über 100 geöffnet. Besucher/innen ab 6 Jahren (gilt nicht für geimpfte und genesene Personen) müssen vorab einen negativen Corona-Test (max. 24 Stunden alt) vorweisen und es besteht FFP2-Maskenpflicht.
  • Theater, Konzerte, Opern und Kinos sind geschlossen
  • Autokinos sind geöffnet. (Außerhalb des Fahrzeugs müssen Besucher/innen eine FFP2-Maske tragen und die allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen beachten)
  • Freizeitveranstaltungen sind verboten
  • Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

Abfallwirtschaft

  • Die Entsorgungseinrichtungen im Landkreis haben regulär geöffnet. Für den Zutritt ist kein Corona-Test erforderlich. Nähere Informationen hierzu finden Sie über diesen Link.

Weiterführende Informationen finden Sie außerdem hier: