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Einfach und schnell: Förderprogramme, die sich Unternehmen und Startups nicht entgehen lassen sollten

Förderanträge zu stellen ist kompliziert und es dauert lange, bis ein Zuschuss bewilligt wird? Das muss nicht sein!
Heute stellen wir Ihnen Förderprogramme vor, über die Unternehmen und Startups einfach und schnell Förderung für ihre Projekte bekommen.

 

Aufwendige Förderanträge? Es geht auch einfach und schnell!

Es gibt viele interessante Förderprogramme, über die Unternehmen und Startups nicht-rückzahlbare Zuschüsse bekommen können. Zum Beispiel für

  • Forschung und Innovation,
  • Digitalisierung,
  • Umwelt - Klima - Energie.

Aber ist es nicht aufwendig und zeitraubend Förderanträge ausfüllen zu müssen? Und dauert es nicht lange, bis einem der Zuschuss wirklich bewilligt wird?

Jein: Natürlich gibt es Förderprogramme, bei denen die Beantragung aufwendig ist. Zum Beispiel, weil es um sehr hohe Zuschüsse geht und der Fördergeber sicherstellen möchte, dass sein Zuschuss an den richtigen Empfänger geht und korrekt verwendet wird.

Aber es gibt auch Förderprogramme, über die man einfach und schnell einen Zuschuss für das eine oder andere Projekt bekommen kann. Wir stellen Ihnen hier mehrere dieser Programme vor. Nutzen Sie sie. Denn dafür sind sie gedacht!

Forschung und Innovation

ZIM
Für Forschung, Entwicklung und Innovation gibt es einige spannende Förderprogramme. Gerade auch für kleine Unternehmen und den Mittelstand. Programme wie das ZIM gehören allerdings schon zum großen Kaliber. Sowohl von der Zuschusshöhe als auch vom Antragsaufwand.

Forschungszulage
Aber es geht auch einfacher, zum Beispiel mit der Forschungszulage. Diese steuerliche Form der Forschungsförderung hat die Bundesregierung Anfang des Jahres 2020 eingeführt.

Der Begriff Forschungszulage ist allerdings etwas irreführend, weil es die Zulage nicht nur für Forschung gibt, sondern auch für innovative Projekte unterhalb dieses Anspruchslevels. Die Forschungszulage ist nämlich als Breitenförderung ausgelegt, von der möglichst viele Unternehmen und Startups in Deutschland profitieren sollen.

Die Forschungszulage ist zwar nicht so lukrativ wie klassische Innovationsförderprogramme, aber dafür hat sie andere Stärken. Sie kann zum Beispiel auch nachträglich beantragt werden.

Zunächst muss ein vergleichsweise kurzer Online-Antrag ausgefüllt werden, um die sogenannte Bescheinigung zu erhalten. Die bestätigt, dass das Projekt zulagenfähig ist. Mit der Bescheinigung bekommt man dann vom Finanzamt rückwirkend die Forschungszulage für das jeweilige Projekt.

Das lohnt sich. Jedes Unternehmen und Startup kann max. 1.000.000 EUR Forschungszulage pro Jahr bekommen.

Praxisbeispiele

Innovationsgutschein Bayern
Eine Nummer kleiner als die Forschungszulage ist der Innovationsgutschein Bayern in der Variante Standard. Den gibt es, vereinfacht ausgedrückt, für die Unterstützung durch Dritte, ohne die man sein innovatives Projekt nicht umsetzen kann. Solche Dritte können Hochschulen und Forschungseinrichtungen sein, aber auch andere kompetente Firmen.

Beantragen können den Innovationsgutschein Unternehmen mit max. 49 Mitarbeitern. Anerkannt werden Kosten von höchstens 30.000 EUR. Darauf gibt es einen Zuschuss von 40% bis 60%.

Eine tolle Neuerung ist, dass jetzt auch die Entwicklung von Software über den Innovationsgutschein gefördert werden kann (Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality usw.).

Praxisbeispiele

 

Digitalisierung und IT-Sicherheit

Digitalbonus Bayern

Unternehmen und Startups, die in IT-Hardware oder Software investieren wollen, können vom bayerischen Digitalbonus in der Variante Standard profitieren, soweit es sich nicht um 08/15-Anschaffungen handelt.

Per Online-Antrag gibt es einen Zuschuss von bis zu 10.000 EUR bei einem Fördersatz von 50%. Um den kompletten Zuschuss zu bekommen, muss es also um Anschaffung von mindestens 20.000 EUR gehen.

Noch einmal bis zu 10.000 EUR gibt es für Maßnahmen in Sachen IT-Sicherheit. Ein Thema, dass gar nicht ernst genug genommen werden kann, wie die zahlreichen Hackerangriffe auf Unternehmen und Institutionen in den letzten Monaten gezeigt haben.

Praxisbeispiele

Einen kleinen Haken hat der Digitalbonus Bayern allerdings. Seit einiger Zeit können den Bonus nur noch Unternehmen mit max. 49 Mitarbeitern bekommen. Größere Unternehmen können aber auf das BMWK-Programm Digital Jetzt ausweichen. Hier ist die Antragstellung allerdings etwas aufwendiger und mitunter zeitintensiver.

 

Umwelt - Klima -Energie

Wahrscheinlich gibt es im Moment kein Unternehmen, das sich keine Gedanken über seine Energieversorgung und seine Energiekosten macht. Wer energieeffiziente Technik beschaffen will, um seine Energiekosten im Griff zu behalten, kann dafür Zuschüsse beim BAFA beantragen.

EEW Module
Ein Förderantrag im EEW Modul 1 Querschnittstechnologien ist, wenn man die hochzuladenden Unterlagen bereithält, in einer halben Stunde erledigt. Dafür gibt es einen Zuschuss von bis zu 40% auf die zuwendungsfähigen Kosten.

Das BAFA fördert die folgende Technik, wenn sie den in einem gelegentlich aktualisierten Merkblatt entspricht:

    • Elektrische Motoren und Antriebe
    • Pumpen für die industrielle und gewerbliche Anwendung
    • Ventilatoren
    • Druckluftanlagen sowie deren übergeordnete Steuerung
    • Anlagen zur Abwärmenutzung beziehungsweise Wärmerückgewinnung aus Abwässern
    • Dämmung von industriellen Anlagen bzw. Anlagenteilen
    • Frequenzumrichter

Ein weiterer Pluspunkt des EEW Modul 1 ist, dass man mit der Bestellung nicht warten muss, bis der Förderantrag geprüft und bewilligt wurde. Sobald der Antrag komplett hochgeladen wurde, darf schon einmal auf eigenes Risiko bestellt werden.

Etwas aufwändiger als die Antragstellung im Modul 1 ist die Antragstellung im EEW Modul 3. Hier gibt es bis zu 40% Zuschuss für die Anschaffung von Hard- und/oder Software für ein Energiemanagement-System. Damit kann man den Energieverbrauch seines Maschinenparks überwachen und optimieren.

Apropos Aufwand: Ein versierter Anbieter von Energiemanagementsystemen sollte dazu in der Lage sein, ein Angebot abzuliefern, dass möglichst 1 zu 1 in den Förderantrag übernommen werden kann. Das reduziert den Aufwand des Antragstellers deutlich.

Wie beim Modul 1 darf man beim Modul 3 schon bestellen, sobald man den Förderantrag komplett hochgeladen hat.

Sie wollen sich diese einfachen und schnellen Fördermöglichkeiten doch nicht entgehen lassen? Beim Servicecenter Förderberatung bekommen Sie weitere Informationen!