Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

© M #175588513 by Stock Adobe

Das Zentrale Innovationsprogram Mittelstand ist wieder da

Im Oktober des letzten Jahres hat das Bundeswirtschaftsministerium einen Antragsstopp für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand verhängt. Der abrupte Stopp war für viele Unternehmen ein Schock. Aber seit Anfang August können wieder Förderanträge gestellt werden. Hier stellen wir Ihnen die ZIM-Förderung kurz vor und nennen die Änderungen, die zu beachten sind.

ZIM unterstützt den Mittelstand bei Forschung und Innovation

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand oder kurz ZIM ist das branchen- und technologieoffene Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Es richtet sich gezielt an den deutschen Mittelstand, den das BMWK als vielfältig und dynamisch, bodenständig und innovativ beschreibt.

Diese Eigenschaften greift das ZIM auf: Es ist offen für vielfältige Projekte, die sich mit verschiedensten Technologien aus den unterschiedlichsten Branchen beschäftigen. Bodenständige Ideen aus dem Handwerk werden genauso gefördert, wie Disruptionen aus Hightech-Branchen. Beispiele für ZIM-geförderte Projekte finden sich unter diesem Link.

Und ZIM ist flexibel. Unternehmen können ihr Projekt alleine durchführen (Einzelprojekt) oder auch mit anderen Unternehmen und/oder Partnern aus der Wissenschaft (Kooperationsprojekt).

Da die ZIM-Förderung auf den Mittelstand ausgerichtet ist, haben aber nur Unternehmen mit max. 499 Beschäftigten die volle Wahlfreiheit zwischen den Projektarten. Größere Unternehmen mit max. 999 Beschäftigen sowie Institutionen der Wissenschaft werden nur im Rahmen von Kooperationsprojekten gefördert.

Die ZIM-Förderung lohnt sich auch finanziell

Abgesehen davon, kann die ZIM-Förderung auch einen echten Beitrag zur Finanzierung eines FuE-Projektes leisten. In definierten Konstellationen gibt es vom Wirtschaftsministerium einen Zuschuss von 60% auf die zuwendungsfähigen Kosten. Das minimiert das finanzielle Risiko eines Projektes deutlich.

Zuwendungsfähig sind Personalkosten, die Kosten für FuE-Aufträge an Dritte und die sogenannten übrigen Kosten, die bei ZIM allerdings pauschal abgegolten werden.

Weitere Pluspunkte der ZIM-Förderung

ZIM setzt aber nicht nur beim Kern des Projektes an, der Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen. Wenn gewünscht, bezuschusst das BMWK auch eine Durchführbarkeitsstudie zur Vorbereitung eines Projektes sowie auch Maßnahmen zur Markteinführung.

Unter Maßnahmen zur Markteinführung fallen:

  • Erwerb, Schutz, Verwertung immaterieller Vermögenswerte
  • Marktforschung
  • Tests und Zertifizierung
  • Messeauftritte
  • usw.

Was ändert sich mit dem Neustart der ZIM-Förderung?

Das BMWK erwartet nach dem ZIM-Neustart einen sehr hohen Antragseingang und ändert vor dem Hintergrund des verfügbaren Budgets die Förderbedingungen an mehreren Stellen:

Für Unternehmen, die bereits eine Bewilligung für ein FuE-Projekt erhalten haben, ist erst 24 Monate nach der letzten Bewilligung eine weitere Bewilligung möglich. Wichtig: Dies gilt auch rückwirkend.

Zukünftig wird die Möglichkeit von Laufzeitverlängerungen der Projekte und von Mittelverschiebungen streng eingeschränkt, um zu hohe Vorbindungen in den Folgejahren zu verhindern und die Flexibilität für neue Vorhaben langfristig zu erhalten.

Die im Jahr 2020 wg. der Pandemie eingeführten Erleichterungen werden wieder in den alten Zustand überführt.

Soweit der aktuelle Stand. Das BMWK schließt weitere Änderungen aber nicht aus. Das sei abhängig vom Antragseingang beziehungsweise der Zahl der Förderanträge, die bewilligt werden sollen.

Antragstellung wird vereinfacht

Der Neustart wird auch dazu genutzt, die ZIM-Antragstellung zu vereinfachen. Alle Dokumente können online über Upload-Portale der ZIM-Projektträger eingereicht werden. Für die digitale Antragstellung stehen auf der ZIM-Website ab sofort aktualisierte Formulare zur Verfügung.

Planen Sie ein innovatives Projekt?

Wenn Sie sich für die ZIM-Förderung oder auch ein anderes Förderprogramm interessieren, können Sie gerne das Servicecenter Förderberatung ansprechen. Die Beratung ist für Unternehmen aus dem Landkreis kostenlos.

Sie erreichen das Servicecenter Förderberatung von Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr unter der Telefonnummer: 09721/55-840 oder per E-Mail an die Adresse foerderberatung@lrasw.de.

Und unter diesem Link können Sie sich zu einer Online-Beratung per MS-Teams anmelden.

Aktuelle Informationen rund um das Thema "Coronavirus"

Weiterhin ist eine Terminvereinbarung im Landratsamt Schweinfurt notwendig

 + + + Am 1. Oktober ist das Impfzentrum in der Stadtgalerie wegen Umstrukturierungen geschlossen. + + +

Ab dem 1. Oktober 2022 gilt bundesweit in medizinischen Einrichtungen und damit auch im Gesundheitsamt Schweinfurt eine FFP2-Maskenpflicht. 

 

Impfung in Stadt und LandkreisImpfung ohne Termin möglich

Weitere Informationen zur Impfung unter: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung

Vorgehen bei einem positiven Corona-Test

Zunächst gilt: Alle Personen, die positiv getestet wurden - egal ob mit Antigenschnell- oder PCR-Test – müssen sich unverzüglich isolieren. Bei einem positiven Selbsttest wird eine vorläufige Isolation empfohlen. 

  • Positive Antigenschnelltests von offiziellen Schnellteststellen werden dem Gesundheitsamt automatisch übermittelt. Positive Selbsttests übermitteln Sie bitte über das Schnelltest-Online-Formular an das Gesundheitsamt.

  • Jeder positive Antigenschnell- oder Selbsttest muss mit einem PCR-Test bestätigt werden. Eine PCR-Testung kann u.a. im lokalen PCR-Testzentrum am Volksfestplatz in Schweinfurt durchgeführt werden. Zur Terminvereinbarung klicken Sie hier. Eine Übersicht weiterer PCR-Teststellen finden Sie hier.
  • Symptomatische Personen, die eine Krankenbehandlung benötigen vereinbaren bitte einen Test-Termin in der Hausarztpraxis.

  • Eine kostenfreie Testung bei teilnehmenden Apotheken ist für symptomatische Personen nur als Bestätigungstestung bei Vorlage eines positiven Selbst- oder Antigenschnelltests möglich.

    Ausführliche Informationen zum weiteren Vorgehen erhalten Sie hier.

Informationen zum gesamten Testangebot finden Sie hier.