Coronavirus – wo bekomme ich Informationen und Unterstützung?

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus (2019-nCoV) führt bei Unternehmen zu zahlreichen Fragen.  Eine Zusammenstellung wichtiger Informationen und Unterstützungsangebote stellen wir Ihnen hier bereit.

Aktuelle Informationen bietet stets auch das Bayerische Wirtschaftsministerium auf seiner Homepage an.

Daneben stehen Unternehmen folgende allgemeine Hotlines und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Das Bundeswirtschaftsministerium hat für wirtschaftsbezogene Fragen eine Hotline für Unternehmen eingerichtet: 030/18 615 1515
  • Die Bayerische Staatsregierung hat bei Fragen zum Coronavirus eine Hotline eingerichtet: 089/122-220oder Mail an coronavirus-info@stmwi.bayern.de
  • Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0931 4194-800 
  • Die Handwerkskammer für Unterfranken hat zwei Beratungshotlines geschaltet. Unternehmensberatung (Corona-Soforthilfe, Kurzarbeit, Hilfen bei Liquiditätsengpässen, Steuerstundung): 0931 30908-3344 oder per E-Mail unternehmensberatung@hwk-ufr.de;  Hotline der Rechtsberatung (Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, Vertragsrecht): 0931 30908-3366 oder per E-Mail rechtsberatung@hwk-ufr.de 

Bei den unten stehenden Unterstützungsmöglichkeiten sind auch jeweils die konkreten Kontaktmöglichkeiten angegeben.

Der Katastrophenfall in Bayern gilt seit 11. November.

Die 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beinhaltet nochmals strengere Corona-Regelungen, die insbesondere Ungeimpfte und Landkreise mit einer Inzidenz über 1.000 (Lockdown-Landkreise) betreffen.

Die Krankenhausampel ist die Richtgröße, ab wann welche Maßnahmen in Bayern gelten.

Stufe "rot" (gilt aktuell in Bayern): 

  • Verschärfte FFP2-Maskenpflicht auch dort, wo 2G gilt. Eine medizinische Gesichtsmaske ist nur noch für Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag ausreichend. 
  • Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: es dürfen sich maximal fünf Ungeimpfte aus zwei unterschiedlichen Haushalten treffen. Kinder unter 12 Jahren zählen nicht dazu, Geimpfte und Genesene auch nicht.
  • 2G-Regel
    Gilt für die Innengastronomie, Hotels und Pensionen, körpernahe Dienstleistungen (die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind). Ebenso für Hochschulen, Volkshochschulen für die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, für Musikschulen, Fahrschulen und die Erwachsenenbildung. Auch für Bibliotheken und Archive gilt die 2G-Regel - genau wie für Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen. 
    Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. Es gilt FFP2-Maskenpflicht. In der Gastronomie können Gäste die FFP2-Maske an ihrem Platz abnehmen.  Die Maskenpflicht bei 2G wird auch bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen unter freiem Himmel ausgeweitet. 
    Ausgenommen sind Prüfungen - hier können Ungeimpfte mit aktuellem negativen PCR-Testergebnis teilnehmen.
  • 2G-Plus-Regel
    Gilt bei Kultur- (z.B. Theatern, Opern, Kinos, Konzerthäusern) und Sportveranstaltungen sowie in Freizeiteinrichtungen (z.B. Zoos, botanische Gärten, Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Freizeitparks, Indoorspielplätze usw.) und bei Messen.
    Nur noch 25 Prozent der möglichen Besucher dürfen eingelassen werden .
    Ebenso für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten(z. B. Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage etc.) mit maximal 25 Prozent Auslastung oder Mindestabstand zwischen Mitgliedern verschiedener Haushalte. Analog zur Gastronomie entfällt die Maskenpflicht am Platz.
    Zutritt nur für Geimpfte und Genesene und zwar mit einem aktuellen negativen Schnelltest (max. 24 Stunden alt) oder unter Aufsicht vorgenommenen Selbstest. Es herrscht FFP2-Maskenpflicht. 
  • 3G-Regel
    Gilt ür den ÖPNV sowie für den Fernverkehr. Fahrgäste müssen geimpft, genesen oder getestet sein (maximal 24 Stunden alter PCR- bzw. Antikörpertest) und das entsprechende Zertifikat auf Verlangen vorzeigen können.
    Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete (PCR-Test, Schnelltest, unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest)
  • 3G plus 
    Gilt für „zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Beherbergungsaufenthalte“. Nichttouristisch sind „Aufenthalte zu beruflichen oder geschäftlichen Zwecken, ebenso aber beispielsweise Aufenthalte für mehrtägige Fortbildungen, Lehrgänge oder Prüfungen und Aufenthalte zum Zweck von Hilfe und Beistand für nahestehende Personen“. Diese Gäste müssen bei Ankunft und dann alle 72 Stunden einen PCR-Testnachweis vorlegen.
  • Bars, Clubs, Discos und Bordelle: müssen komplett bis zum 15.12. schließen.
  • Gastronomie: Sperrstunde ab 22 Uhr.
  • Weihnachtsmärkte: alle Weihnachtsmärkte in Bayern abgesagt.
  • Minderjährige Schülerinnen und Schüler über 12 Jahre, die an der Schule regelmäßigen Tests unterliegen, können weiterhin an sportlichen und musikalische Eigenaktivitäten und Theatergruppen sowie in der Gastronomie und den Beherbergungsbetrieben übergangsweise bis 31. Dezember 2021 bei 2G zugelassen werden, um sich in dieser Zeit impfen lassen zu können. Dies gilt nicht für Besuche in Stadien, Clubs, Konzerten etc.
  • Ausnahme Handel 
    Zugang ohne Nachweispflicht. Dort muss pro Kunde eine Fläche von zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen, in Lockdown-Landkreisen 20 Quadratmeter.
  • Ausnahme Medizinische, pflegerische, therapeutische Leistungen
    Zugang ohne Nachweispflicht.

 

Was gilt für Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber und Beschäftigte?

 

  • 3G-Pflicht für alle Betriebe für alle Mitarbeiter, die während ihrer Arbeitszeit Kontakt zu anderen Personen haben können. Sie müssen entweder vollständig geimpft oder genesen sein oder täglich einen negativen Testnachweis (PCR-Test, Schnelltest oder unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest) vorlegen, den der Arbeitgeber wiederum kontrollieren muss. Arbeitgeber sind derzeit nur dazu verpflichtet, die Kosten für mindestens zwei Tests pro Woche zu übernehmen. Seit kurzem ist es wieder möglich, sich einmal wöchentlich kostenlos in Bürgerzentren testen zu lassen. Für die 3G-Regel am Arbeitsplatz wurde von verschiedenen Ministerien folgender Handlungsleitfaden erarbeitet. In den FAQsdes Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie weitere Informationen zur betrieblichen 3G-Regel.
  • PCR-Testpflicht für Beschäftigte in bestimmten Bereichen: überall dort, wo für Kunden 2G oder 2G plus gilt, gibt es für Beschäftigte und Ehrenamtliche mit Kundenkontakt eine PCR-Testpflicht. "Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige" müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Test verfügen, der vor höchstens 48 Stunden vorgenommen wurde.
    Für Beschäftigte in der Gastronomie, Beherbergung sowie in Betrieben, die körpernahe Dienstleistungen anbieten, die nicht medizinischer, pflegerischer oder therapeutischer Natur sind, gilt ergänzend die Möglichkeit, anstelle zweier PCR-Tests pro Woche an jedem Tag einen Schelltest oder Selbsttest (unter Aufsicht vorgenommen) zu erbringen.

Hotspot-Regionen (ab Inzidenz von 1000):

  • Freizeit-, Sport- und Kulturveranstaltungen sind nicht mehr erlaubt. Auch Gastronomie, Freizeiteinrichtungen, körpernahe Dienstleistungen und Hotels werden geschlossen. Hochschulen dürfen nur noch digital Seminare und Vorlesungen abhalten.
  • Ausnahmen: Frisörsalons, Schulen, Kitas und Handel bleiben geöffnet. Letzterer mit einer Begrenzung von einem Kunden pro 20 Quadratmetern. Medizinische, therapeutische und pflegerische Lesitungen sind ohne Vorlage von Impf-, Genesenen- oder Testnachweis zugänglich.
  • Die Hotspot-Regelung gilt, bis der Inzidenzwert fünf Tage in Folge unterhalb der Grenze von 1.000 lag.

 

Stufe "gelb":
Die „gelbe“ Stufe der Krankenhausampel wird erreicht, wenn entweder landesweit mehr als 1200 an COVID-19 erkrankte Personen in den jeweils sieben vorangegangenen Tagen in ein bayerisches Krankenhaus eingewiesen und dort stationär aufgenommen wurden oder alternativ landesweit mehr als 450 Krankenausbetten der Intensivstationen mit an COVID-19 erkrankten Personen belegt sind. Es gilt ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag:

  • landesweit FFP2-Maskenpflicht
  • FFP2-Maskenpflicht gilt für Beschäftigte während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen (Vorrang der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen!)
  • statt 3-G-Regel gilt 3G plus-Regelung bei Veranstaltungen oder Einrichtungen, wo bislang die 3-G-Regel Anwendung fand 
  • Testnachweise (PCR-Tests, POC-PCR-Test oder Nukleinsäuretests) für Personen ohne Impf- und Genesenennachweis
  • Ausnahmen für Handel, ÖPNV und Prüfungen bleiben anwendbar
  • Die Verschärfung des Testnachweiserfordernisses gilt nicht für Hochschulen, außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort-, und Weiterbildung, Musikschulen, Fahrschulen und Erwachsenenbildung, Bibliotheken und Archive. Hier kommt weiterhin die 3-G-Regel zum Einsatz
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbe-suchs unterliegen und noch nicht eingeschulte Kinder benötigen daher auch in der Stufe „gelb“ für den Zutritt zu Einrichtungen, für die das verschärfte Testnachweiserfordernis gilt, keinen zusätzlichen Testnachweis.
  • Verpflichtendes 2 G für Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen

 

Sobald die festgelegten Schwellenwerte der Stufe „gelb“ oder „rot“ an mindestens drei aufeinanderfolgen Tage nicht mehr überschritten werden, gibt dies das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unverzüglich im bayerischen Ministerialblatt bekannt. Die verschärften Maßnahmen entfallen dann an dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag.

 

Regional erhöhte Belastung

Kommunen, bei denen mindestens 80 % der verfügbaren Intensivbetten belegt sind und die 7-Tage-Inzidenz über 300 liegt, müssen dies unverzüglich amtlich bekannt machen. Ab dem nächsten auf die Bekanntmachung folgenden Tag gelten dann in diesem Landkreis oder in dieser kreisfreien Stadt die in Stufe „rot“ vorgesehenen Maßnahmen, inklusive die der Stufe „gelb“.

Die Grenzwerte werden täglich ab dem 6. November 2021 unter www.stmgp.bayern.de sowie www.coronavirus.bayern.de abrufbar sein.

Die verschärften Maßnahmen entfallen am darauffolgenden Tag , wenn mindestens einer der beiden für das Eingreifen erforderlichen Schwellenwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten und dies von der Kreisverwaltungsbehörde amtlich bekannt gemacht wurde.

 

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbständigen und Freiberufler aller Branchen mit einem

  • Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020. Die Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche.
  • Förderzeitraum Juli - Dezember 2021.
  • Die Bedingungen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III. 
  • Neu im Vergleich zur Überbrückungshilfe III ist für die Monate Juli bis September 2021 eine „Restart-Prämie. Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, bietet die Restart-Prämie eine Personalkostenhilfe. Die Restart-Prämie kann für die genannten Monate alternativ zur Personalkostenpauschale beantragt werden.
  • Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen.
  • Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat bzw. insgesamt bis zu 600.000 Euro).
  • Unternehmen, die im Juni 2021 für die Überbrückungshilfe III antragsberechtigt waren und im Juli 2021 von Starkregen und Hochwasser betroffen waren, können ebenfalls Überbrückungshilfe III Plus beantragen.

Hinweise: Die Überbrückungshilfe III Plus kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Antragstellende, deren Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus bewilligt oder teilbewilligt wurde, können für die Monate Oktober bis Dezember 2021 einen Änderungsantrag stellen. Seit 22. Oktober 2021 können prüfende Dritte die Kontoverbindung berichtigen. Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge endet am 31. Dezember 2021.

Der Bund hat in Aussicht gestellt, dass die Überbrückungshilfe III Plus verlängert und ab Januar als Überbrückungshilfe IV weitergeführt wird.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ zur Überbrückungshilfe auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die Antragstellung erfolgt über die Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Antragsbearbeitung und zahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder.

 

Mit der Neustarthilfe für Soloselbständige sollen Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den Förderzeiträumen Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 unterstützt. Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) wurde im Vergleich zur Neustarthilfe auf maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum erhöht. Den Antrag können die Betroffenen selbst oder prüfende Dritte stellen.

Details zur Beantragung sind auf der gemeinsamen Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufba

Fragen und Antworten zur Neustarthilfe Plus finden Sie in den FAQs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die Antragsfrist für die Neustarthilfe Plus endet einheitlich am 31.10.2021.

Hinweis: Die Hilfsprogramme „Soloselbstständigenprogramm“ sowie das „Spielstätten- und Veranstalterprogramm“ sollen bis zum 31. Dezember 2021 fortgeführt werden.

 

Die Härtefallhilfe ergänzt die bestehenden Corona-Hilfsprogramme des Bundes und der Länder.

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbständige, die Corona-bedingt eine erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn sie außerordentliche Belastungen zu tragen haben, die absehbar ihre wirtschaftliche Existenz bedrohen.

Anträge auf Härtefallhilfe können über Prüfende Dritte (z.B. Steuerberater) elektronisch über ein länderübergreifendes Antragsportal gestellt werden. Zuständige Bewilligungsstelle ist – wie schon bei der Überbrückungshilfe – die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Die Programmabwicklung erfolgt auf der Grundlage von Empfehlungen einer Härtefallkommission aus Vertretern der Wirtschaft (HWK, IHK, vbw) und unter Vorsitz des Wirtschaftsministeriums. Erstattet werden je nach Umsatzrückgang die betrieblichen Fixkosten. Kosten für prüfende Dritte, die im Rahmen der Beantragung der Härtefallhilfe anfallen, sind (je nach Umsatzrückgang) bis zur vollen Höhe förderfähig. Es werden maximal 100.000 Euro je Härtefall erstattet.

Härtefallhilfe kann nur beantragen, wer sich wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftlicher Existenzgefährdung befindet und von den bestehenden staatlichen Förderprogrammen nicht erfasst ist. So sind beispielsweise Unternehmen, die Überbrückungshilfe erhalten haben oder dafür antragsberechtigt sind, von der Härtefallhilfe ausgenommen.

Die Härtefallhilfe ist subsidiär zu den bestehenden Hilfsangeboten von Bund, Ländern und Kommunen. Sie kann nur dann gewährt werden, wenn andere Hilfsangebote nicht greifen.

Die Bayerische Corona-Härtefallhilfe wurde verlängert und umfasst nun auch die Monate Juli bis September 2021. Die Antragsfrist wird ebenfalls verlängert. Anträge können bis 15. November 2021 über einen prüfenden Dritten gestellt werden.

Hinweis: Eine weitere Verlängerung der Antragsfrist über den 15. November 2021 hinaus wird derzeit geprüft.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Richtlinie für die Gewährung der bay. Corona-Härtefallhilfe.

 

 

Voraussetzungen für die Anmeldung von Kurzarbeit gesenkt
Die Inanspruchnahme von Kurzarbeit wurde bereits deutlich erleichtert:

  • Bereits möglich, falls 10% der Beschäftigten im Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sind
  • teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
  • Kurzarbeitergeldbezug von 12 auf 24 Monate verlängert
  • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)

Aktuelle Informationen finden Sie stets auch im Online-Angebot der Arbeitsagentur sowie in den FAQ des Bundesarbeitsministeriums.

Nebenjobs während der Kurzarbeit:
Bei geringfügiger Beschäftigung, den sogenannten 450-Euro-Jobs, erfolgt keine Anrechnung auf das Kurzarbeitergeld. Dies gilt pandemiebedingt befristet bis zum 31. Dezember 2021.

Erhöhung des Kurzarbeitergeldes:
Daneben hat die Bundesregierung beschlossen, dass das Kurzarbeitergeld für diejenigen, die Kurzarbeitergeld für eine um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 7. Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht wird. Diese Regelung ist ebenfalls bis zum 31.12.2021 befristet. 

Zuständigkeit:

Arbeitsagentur Schweinfurt

Kontakt:

Unternehmerhotline der Bundesagentur für Arbeit: 0800 45555 20

Anträge können auch formlos per E-Mail über den eService der Arbeitsagentur gestellt werden:  www.arbeitsagentur.de/eServices

Die Arbeitsagentur Schweinfurt hat aktuell auch über die Kontaktmöglichkeiten, insbesondere Telefonhotlines für die jeweiligen Anliegen, informiert.

Für Eltern, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, hat die Bundesregierung einen Entschädigungsanspruch geschaffen. Danach erhalten Eltern, die wegen der Schließungen von Schulen und Kindergärten nicht arbeiten können, unter bestimmten Voraussetzungen Ersatz für ihren Verdienstausfall.

Erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder Kindern mit Behinderungen können damit Verdienstausfälle abmildern. Die Verdienstausfälle müssen dadurch entstehen, dass sie ihre Kinder aufgrund der Schließung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen selbst betreuen müssen und daher ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z. B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) realisieren können. Risikogruppen wie z. B. die Großeltern des Kindes müssen (und sollen) zur Betreuung nicht herangezogen werden.

Ein Verdienstausfall besteht nicht, wenn es andere Möglichkeiten gibt, der Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, wie etwa der Abbau von Zeitguthaben. Auch gehen Ansprüche auf Kurzarbeitergeld dem Entschädigungsanspruch grundsätzlich vor. Die Entschädigung in Höhe von 67 % des Nettoeinkommens wird für bis zu zehn Wochen gewährt und ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Die Auszahlung übernimmt für die ersten sechs Wochen der Arbeitgeber. Die Regelung gilt nicht für Zeiten, in denen die Einrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre.

Umfangreiche Informationen zu diesem Entschädigungsanspruch bietet das Bundesarbeitsministerium und das IFSG-Portal, über das fast bundesweit die Entschädigung beantragt werden kann.  

In Bayern kann diese Leistung über ein eigenes Onlineportal beantragt werden. Weitergehende Informationen dazu finden sich auch im bayerischen Behördenwegweiser

Bereits im Jahr 2020 wurden die Kinderkrankentage aufgestockt. Diese Regelung ist nun für das Jahr 2021 verlängert worden. Für Elternpaare oder Alleinerziehende sind es insgesamt 40 Tage Kinderkrangengeld pro zu betreuendes Kind bis 12 Jahren, max. 80 Tage für 2 Kinder. Bei weiteren Kindern erhöht sich der Anspruch noch einmal um zehn Tage auf dann maximal 90 Tage – egal, wie viele Kinder in der Familie leben. In den Fällen, in denen der Arbeitgeber kein Kinderkrankengeld zahlt, übernimmt die Krankenkasse. Wie bisher beträgt das Kinderkrankengeld bis zu 90 Prozent des entfallenen Nettoarbeitslohns.

Müssen Schule oder Kita komplett geschlossen sein?

Nein, auch wenn die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben, der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde oder nur die Klasse oder Gruppe nicht in die Schule oder Kita gehen kann, haben Eltern Anspruch.

Wie und wo wird das Kinderkrankengeld beantragt?

Eltern beantragen das Kinderkrankengeld bei ihren Krankenkassen und weisen auf geeignete Weise nach, dass die Einrichtung geschlossen ist oder nicht besucht wird. Die Krankenkasse kann die Vorlage einer Bescheinigung der Einrichtung oder der Schule verlangen.

Besteht parallel Anspruch auf Lohnersatzleistungen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes?

Nein, wenn ein Elternteil Kinderkrankengeld beansprucht, ruht in dieser Zeit für beide Elternteile der Anspruch nach §56 des Infektionsschutzgesetzes.

Ab wann gilt die Regelung?

Die Regelung soll rückwirkend zum 5. Januar in Kraft treten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesregierung.

 

Die LfA unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen.
Die Beantragung und Auszahlung der Programme erfolgt über Ihre Hausbank (Bank oder Sparkasse). Die LfA bearbeitet keine Direktanträge.

In folgender Übersicht hat die LfA die Eckpunkte der genannten Kreditprogramme zusammengefasst.

Hinweis: Die LfA-Förderbank informiert, dass die beihilferechtlichen Grundlagen für eine Verlängerung der LfA-Corona-Hilfen (Bundesregelungen) sowie der Risikoentlastungen durch den Freistaat Bayern zum Jahresende wegfallen. Daher wird die LfA-Förderbank ihre Corona-Hilfen zum 31.12.2021 einstellen (u.a. Corona-Schutzschirm-Kredit und Schnellkredit). Die Bedingungen in den anderen Programmen werden dann auf das Vor-Corona-Niveau zurückgeführt (u.a. Haftungsfreistellung beim Universalkredit oder erhöhte Bürgschaften).

Kontakt:

Hotline der LfA-Förderberatung
Telefon: 089 / 21 24 - 10 00 (montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 15 Uhr)
E-Mail: info@lfa.de 

oder die Ansprechpartner der jeweiligen Hausbank

KfW-Schnellkredit 2020

Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten:

  • für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbständige, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank oder KfW
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzens 2019
  • Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten max. 300.000 Euro
  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
  • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.
  • 10 Jahre Laufzeit
  • Voraussetzung ist, dass zuletzt ein Gewinn erwirtschaftet wurde – entweder 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre. Sofern das Unternehmen für einen kürzeren Zeitraum am Markt aktiv ist, wird dieser Zeitraum herangezogen
  • das Unternehmen darf zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweiseen

Hinweis: bis zum 31.12.2021 kann der KfW-Schnellkredit 2020 bei der Bank oder Sparkasse abgeschlossen werden!

Weitere Informationen und Antragstellung finden Sie unter "Corona-Hilfen" der KfW.

 

KfW- Unternehmerkredit (Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit-Universell (junge Unternehmen unter 5 Jahre)

Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und den ERP-Gründerkredit - Universell (für junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, in dem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht und die Instrumente auch von Großunternehmen genutzt werden können. Durch höhere Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 80% für Großunternehmen und bis zu 90% bei KMU soll die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt werden. Die Bundesregierung plant daneben für KMU eine komplette Haftungsübernahme von Krediten.

Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt.  Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen können.

Informationen finden Sie stets aktuell in der Übersicht "Corona-Hilfen" der KfW.

Hinweis: der KfW-Unternehmerkredit kann nur noch bis zum 31.12.2021 beantragt werden. Ab 01.01.2022 wird er durch neue Förder­kredite ersetzt, mit denen zum Beispiel Investitionen oder eine Unternehmens­nachfolge finanziert werden können.

 

Zuständigkeit:

Beratung: Hausbank oder KfW-Förderbank

Beantragung: Hausbank

 

Kontakt:

Hotline der KfW:
0800 539 9001

oder die Ansprechpartner der jeweiligen Hausbank

Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer können in wirtschaftlich schwierigen Lagen gestundet werden. Vorauszahlungen der Gewerbesteuer können angepasst oder sogar auf Null reduziert werden.

Mit dem Konjunkturprogramm hat die Bundesregierung folgende steuerlichen Maßnahmen beschlossen:

  • Unternehmen erhalten für die Steuerjahre 2020 und 2021 befristet verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für bewegliche Wirtschaftsgüter wie beispielsweise Maschinen. Durch diese sogenannte degressive Abschreibung werden Investitionsanreize gesetzt.
  • Der steuerliche Verlustrücktrag soll für die Jahre 2020 und 2021 nochmals erweitert und auf 10 Mio. € bzw. 20 Mio. € (bei Zusammenveranlagung) angehoben werden. Dies gilt auch für die Betragsgrenzen beim vorläufigen Verlustrücktrag für 2020.
  • Die Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer wird auf den 26. des Folgemonats verschoben. Das verschafft Unternehmen zusätzliche Liquidität.
  • Das Körperschaftsteuerrecht wird modernisiert und ermöglicht u.a. nun Personengesellschaften die Option zur Besteuerung als Kapitalgesellschaft. Das verbessert die Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen.
  • Für jedes im Jahr 2021 kindergeldberechtigte Kind wird ein Kinderbonus von 150 € gewährt.

Die Gewährung des ermäßigten Umsatzsteuersatz in Höhe von 7 v.H. für erbrachte Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen mit Ausnahme der Abgabe von Getränken soll über den 30.6.2021 hinaus befristet bis zum 31.12.2022 verlängert werden.

Zuständigkeit:

Ansprechpartner für Steuerstundungen ist das zuständige Finanzamt bzw. bei der Gewerbesteuer die jeweilige Gemeinde oder Stadt.

Kontakt:

Bitte wenden Sie sich direkt an Ihr jeweils zuständiges Finanzamt bzw. die Gemeinde/Stadt. Den Antrag auf Steuerstundung beim Finanzamt finden Sie hier.

Darüber hat das Bundesministerium der Finanzen eine Zusammenfassung mit den wichtigsten FAQs „Steuern (Corona)“ über verschiedenste steuerliche Erleichterungen erstellt, die beschlossen wurden, um die von der Corona-Krise unmittelbar betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten und insbesondere die Liquidität bei durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmen zu verbessern. Die Sammlung wird laufend an die aktuelle Situation und die sich ergebenden Fragestellungen angepasst und ist über die Internetseiten des Bundesministeriums der Finanzen abrufbar. Der Überblick umfasst allgemeine verfahrensrechtliche Hinweise zu den Steuererleichterungen, Ausführungen zu Stundungen und Erlass von Steuern, zur Außenprüfung, zur Lohnsteuer sowie allgemeine Hinweise.

Wenn Ihr Unternehmen in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten in Folge der Coronakrise gerät, ist die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen eine Möglichkeit, dem Unternehmen finanziell wieder ein wenig Luft zu verschaffen.

 

Zuständigkeit:

Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag des Unternehmens voraus.
Über den Stundungsantrag entscheidet die Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle.

 

Kontakt:

Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse.

 

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind, können seit dem 1. August 2020 eine Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. Als KMU gelten Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten. Dabei wird die Zahl der Beschäftigten in Vollzeitäquivalenten zum Stichtag 29. Februar 2020 zugrunde gelegt.

Die nun veröffentlichte Richtlinie umfasst folgende Förderungen:

  • Ausbildungsprämie in Höhe von 2.000 Euro bei Erhalt des Ausbildungsniveaus. Die Ausbildungsprämie steht unter der Bedingung, dass das Ausbildungsverhältnis über die Probezeit hinaus fortbesteht.
  • Ausbildungsprämie plus in Höhe von 3.000 Euro bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus.
    • Hinweise zur Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus: Voraussetzung zur Gewährung ist, dass der Ausbildungsbetrieb in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sein muss. Das bedeutet
      • mindestens ein Monat Kurzarbeit im Unternehmen im ersten Halbjahr 2020 oder
      • ein Umsatzeinbruch im April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019.
  • Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung, wenn der Ausbildungsbetrieb Auszubildende und Ausbilder nicht mit in Kurzarbeit schickt. Die Förderung beträgt 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung ohne Berücksichtigung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
  • Übernahmeprämie: Die Übernahmeprämie in Höhe von 3.000 Euro wird gewährt, wenn Auszubildende bis zum 31. Dezember 2020 aus pandemiebedingt insolventen KMU übernommen werden, um ihre Ausbildung fortzuführen. Eine pandemiebedingte Insolvenz wird angenommen, wenn bis zum 31. Dezember 2020 das Insolvenzverfahren eröffnet wird und sich das Unternehmen vor dem 31. Dezember 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand.

Die Antragstellung erfolgt bei der Agentur für Arbeit, Informationen sowie die Antragsunterlagen erhalten Sie auf der Website der Arbeitsagentur.

Hinweise für alle Förderungen:
Unternehmen können nur eine Prämie pro Ausbildungsvertrag erhalten. Sie können die Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ nicht mit Förderungen auf anderen rechtlichen Grundlagen oder nach anderen Programmen des Bundes oder der Länder kombinieren, die die gleiche Zielrichtung oder den gleichen Inhalt haben.

Unternehmen müssen die Förderung bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit beantragen. Zusätzlich zum Antrag benötigen Sie eine Bescheinigung der zuständigen Stelle für den Ausbildungsberuf. Meist sind das die Kammern. Die Bescheinigung finden Sie ebenfalls auf der Website der Arbeitsagentur.

Außerdem müssen Unternehmen eine De-minimis-Erklärung abgeben.

Weitere Informationen, die Förderrichtlinie sowie eine Zusammenstellung häufiger Fragestellungen finden Sie auch auf der Website des Bundesarbeitsministeriums.

 

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung beinhaltet eine generelle Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Personen ab 12 Jahren müssen grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen.

Kurzübersicht der Corona-Einreiseregeln.

 

Viele Gaststätten bieten eine Liefer- oder Abholservice an. Verweisen möchten wir an dieser Stelle insbesondere auf die neue Internetseite Gastro Schweinfurt, auf der schon knapp 100 Gastronomiebetriebe aus Stadt und Landkreis Schweinfurt ihr entsprechendes Angebot veröffentlicht haben. Die Kontaktdaten für die Veröffentlichung auch Ihres Angebots finden Sie auf dieser Website.

In Gerolzhofen, Stadtlauringen und Dittelbrunn werden auch auf der Homepage der Stadt bzw. Gemeinde Informationen zum Liefer- oder Abholservice der Gastronomiebetriebe bereit gestellt.

Händler und Dienstleister, aber auch Gaststätten können über Onlineshops und Lieferdienste auch während der geltenden Einschränkungen für ihre Kunden Leistungen anbieten.

Hier möchten wir auf das Angebot unter www.schweinfurt-erleben.de hinweisen. Falls Sie hier auch aufgenommen werden möchten, nehmen Sie bitte Kontakt über die Mailadresse info@schweinfurt-erleben.de auf.

Auch Gutscheine können in der aktuellen Situation ein Instrument sein, mit denen Kunden gebunden, aber vor allem von diesen eine Unterstützung ihres „Lieblingsladens“ erfolgen kann. Die Sparkasse Schweinfurt-Haßberge bietet beispielsweise unter dem Motto #gemeinsamdadurch eine entsprechende Plattformzum Kauf von Gutscheinen an. Zur Anmeldung als Unternehmen gelangen Sie auf der Website helfen.gemeinsamdadurch.de. Die VR Bank Schweinfurt bietet über ihr Angebot "VR-ExtraPlus Hilft" eine solche Plattform für Gutscheine zur Unterstützung regionaler Geschäfte an. Zur Anmeldung als Unternehmen gelangen Sie auf der Website vr-extraplushilft.de

Das bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt daneben Einzelhändler und Werbegemeinschaften mit einem Informationsangebot sowie kostenlosen Online-Seminaren zum Thema Digital- und E-Commerce. Weitere Informationen sind unter www.soforthilfe-handel.bayern abrufbar.

In vielen Unternehmen wurden die Möglichkeiten für die Arbeit von zu Hause deutlich erweitert. Die Umstellung auf das Home-Office erfolgte oft sehr kurzfristig, so dass in vielen Unternehmen improvisiert werden musste und nun kreative Lösungen gefragt sind. Einige Hilfsmittel – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und auch nur beispielhaft an Software-Lösungen und Apps von einigen Anbietern dargestellt – wollen wir Ihnen nennen.

Hinweisen möchten wir auch auf die Möglichkeit differenzierte Änderungen im "Google My Business"- Eintrag vorzunehmen.  So können Sie z.B. Sonderöffnungszeiten und Informationen wie die Beeinträchtigung durch das Coronavirus dort hinterlegen. 

Mit der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sind bis einschließlich 30. Juni 2021 Arbeitgeber verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wird an die Dauer der epidemischen Lage gekoppelt und somit bis einschließlich 24. November 2021 verlängert und ergänzt (Erste Änderungsverordnung).

Die grundlegenden Regeln bleiben bestehen:

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nasen-Schutz, wo dies nicht möglich bzw. die Anforderungen an die Raumbelegung nicht eingehalten werden können.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.
  • Arbeitgeber sind verpflichtet, das Angebot zum Homeoffice im Rahmen der Erstellung des betrieblichen Hygienekonzeptes zu berücksichtigen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
  • Es gelten strengere betriebliche Arbeitsschutzregelungen für Abstände und Mund-Nasen-Schutz:
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.

FAQs zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung finden Sie auf der Seite des Bundesarbeitsministeriums.

Homeoffice-Regelung

Arbeitgeber haben ihren Beschäftigten bei Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, dass diese ihre Tätigkeiten in deren Wohnung ausführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

 

Das Soloselbständigenprogramm richtet sich konkret an freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Beruf mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern.

Wer ist Antragsberechtigt?

  • Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe (Stichtag Antragszeitraum Juli bis Dezember 2021: 1. Juli 2021), die spätestens seit 1. Februar 2020 eine künstlerische, publizistische oder kulturnahe Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben.
  • Die Personen müssen als Soloselbständige oder in abhängiger Beschäftigung mit wechselnden Engagements und/oder bei unterschiedlichen Arbeitgebern tätig sein. Als Soloselbständige gelten Antragsteller, die keine Mitarbeiter beschäftigen.
  • Desweiteren müssen die Antragsteller 
    • nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sein oder
    • den Lebensunterhalt überwiegend aus erwerbsmäßiger künstlerischer oder publizistischer Tätigkeit gemäß dem Katalog der Künstlersozialkasse bestreiten oder
    • den Lebensunterhalt überwiegend aus erwerbsmäßiger Tätigkeit in kulturnahen Bereichen bestreiten; hierunter fallen beispielsweise die Tätigkeiten im Bereich Veranstaltungsorganisation und -management, als Kulturvermittler, Künstlervermittler, -manager und -agent, Pädagoge und Techniker, soweit diese sich jeweils auf den Kulturbereich beziehen (Musik, Theater und darstellende Künste, bildende Kunst und Design, Film und Medien, Heimat- und Geschichtspflege, Literatur, Museen und Ausstellungen).

Weitere Voraussetzung ist ein erheblicher Umsatzrückgang, d.h. der Antragsteller muss nachweisen, dass die durchschnittlichen monatlichen Gesamteinnahmen im Antragszeitraum verglichen mit den durchschnittlichen monatlichen Gesamteinnahmen der entsprechenden Vergleichszeiträume durch Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Pandemie um mindestens 30 Prozent zurückgegangen sind.

Wie wird unterstützt?

Der Antragsteller stellt bei der zuständigen Bewilligungsstelle einen Antrag auf Gewährung eines fiktiven Unternehmerlohns in Höhe des Umsatzrückgangs im Antragszeitraum, höchstens jedoch 1.180 Euro pro Antragsmonat sowie ggf. der Ersatz der nachgewiesenen Kosten für die Mithilfe eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, vereidigten Buchprüfers oder Rechtsanwalts. 
Die Antragstellung erfolgt elektronisch über folgenden Link.
Zuständig für die Prüfung, Bewilligung und Auszahlung der Finanzhilfe sind die jeweils zuständigen Bezirksregierungen.

Das Soloselbstständigenprogramm ist mit den außerplanmäßigen Wirtschaftshilfen des Bundes (Überbrückungshilfe III des Bundes inklusive der Neustarthilfe, die Bayerische Lockdown-Hilfe für besonders betroffene Gebiete (Oktoberhilfe), die außerordentlichen Wirtschaftshilfen des Bundes (November- und Dezemberhilfe) sowie das Spielstätten- und Veranstalterprogramm des Freistaats Bayern) kumulierbar. Für den Zeitraum, für den der Antragsteller bereits Grundsicherung bezieht oder beantragt hat, besteht kein Anspruch auf Leistungen nach dem Soloselbstständigenprogramm.

Anträge sind für den Antragszeitraum Juli bis Dezember 2021 bis spätestens 31. Dezember 2021 an die jeweils zuständige Bewilligungsstelle zu richten. 

Anträge für das Spielstätten- und Veranstaltungsprogramm für den Zeitraum Juli bis Dezember 21 können bis 30. September 2022 gestellt werden.

Aktuelle Informationen zu weiteren staatlichen Hilfen für Künstler und Kulturschaffende gibt es stets unter www.bayern-kreativ.de.

Ein Überblick zu den Hilfsangeboten und Fördermaßnahmen des Bundes ist auf der Seite der Beauftragten für Kultur und Medien des Bundes zusammengestellt.

Um Unternehmen der Realwirtschaft, die für den Wirtschaftsstandort Bayern besonders relevant sind, auch im Falle eines länger andauernden, Corona-bedingten „Shut-Downs“ zu stabilisieren, hat die Bayerische Staatsregierung den Entwurf eines Gesetzes über einen BayernFonds und eine Bayerische Finanzagentur beschlossen. Die Struktur des BayernFonds orientiert sich dabei am Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes.

Der Gesetzentwurf beinhaltet insbesondere folgende Eckpunkte:

  • Mindestgröße der stabilisierten Unternehmen: Bilanzsumme oder Umsatzerlöse größer als 10 Mio. Euro, mindestens 50 Arbeitnehmer (2 von 3 Kriterien müssen erfüllt sein). Startups müssen in einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit mindestens 5 Mio. Euro einschließlich des durch diese Runde eingeworbenen Kapitals bewertet worden sein.
  • Der BayernFonds erhält ein Volumen von insgesamt 60 Mrd. Euro (Ermächtigung zur Kreditaufnahme von 20 Mrd. Euro und zusätzlichem Garantie- bzw. Bürgschaftsrahmen von 40 Mrd. Euro).

Auch der Bund bietet über seinen Wirtschaftsstabilisierungsfonds vergleichbare Stabilsierungsmöglichkeiten.

Nutzen Sie die Impfangebote in Stadt und Landkreis

Es gibt viele gute Gründe für eine Impfung. Informieren Sie sich dazu kurz und knapp unter www.ichtusfuer.bayern.de

Sie möchten sich erstmals impfen lassen oder wollen Ihren bestehenden Impfschutz auffrischen? Sprechen Sie bitte zuerst Ihren Hausarzt oder Betriebsarzt darauf an. 

Wichtig:
Ab sofort ist für jede Bürgerin und jeden Bürger (auch für die über 60-Jährigen) wieder eine Terminvereinbarung für Erstimpfung, Zweitimpfung und auch Auffrischimpfung nötig. Dies gilt für alle Impfstellen in Stadt und Landkreis Schweinfurt. (ausgenommen der Impfbus)

Terminbuchungen sind hier möglich.

Wem eine Online-Terminvereinbarung bzw. eine Registrierung nicht möglich ist, dem steht von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr ergänzend die Hotline 0800 8772834 zur Verfügung. Um die Hotline nicht zu belasten, bitten wir darum, dass vorwiegend die Online-Terminvereinbarung genutzt wird.

Beachten Sie aber, dass es aufgrund der derzeit hohen Nachfrage zu erheblichen Wartezeiten vor Ort kommen kann oder Sie bei Erreichen der täglichen Höchstzahl an Impfmöglichkeiten im Einzelfall damit rechnen müssen, auf einen anderen Tag verwiesen zu werden.

Für einen reibungslosen und vor allem schnelleren Ablauf vor Ort bitten wir Sie darum, die Dokumente unter www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung ausgedruckt sowie ausgefüllt zu den einzelnen Impfangeboten mitzubringen. 

Aktuell hält der Impfbus hier:

  • Montag, 29. November 2021:
    13 - 15 Uhr
    Rathaus Stadtlauringen    
    16.30 - 19.30 Uhr NETTO Dittelbrunn
     
  • Dienstag, 30. November 2021:
    13 - 15 Uhr REWE Schwebheim        
    16.30 - 19.30 Uhr Dr.-Maria-Probst-Halle Wasserlosen
       
  • Mittwoch, 1. Dezember 2021:
    13 - 15 Uhr EDEKA Schonungen    
    16.30 - 19.30 Uhr Schwimmbad Gochsheim    

Weitere Termine in Stadt und Landkreis Schweinfurt finden Sie unter: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung