Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

© Kurhan #174984173 Stock Adobe

Sichere Energieversorgung: Förderprogramme, die Unternehmen helfen

Sie möchten die Energieversorgung Ihres Unternehmens sichern, die Energiekosten im Griff behalten und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern? Sie planen Projekte, mit denen Sie diese Ziele erreichen können? Die Kosten dafür sind hoch. Das sollte Sie nicht davon abhalten, diese Projekte zu realisieren. Denn es gibt viele Förderprogramme, die Sie bei der Finanzierung unterstützen. Das Servicecenter Förderberatung des Landkreises Schweinfurt gibt Ihnen einen Überblick darüber, welche Programme das sind.

Energiesparen ist vielleicht die beste Möglichkeit, die Energieversorgung seines Unternehmens zu sichern: Von Energie, die man gar nicht verbraucht, ist man nicht abhängig und muss sie auch nicht bezahlen.

Aber energieeffiziente Aggregate, Maschinen und Anlagen kosten in der Regel einfach mehr als deren weniger sparsame Varianten. Und auch für die energetische Optimierung vorhandener Prozesse, zum Beispiel durch Wärmerückgewinnung, muss erst einmal Geld in die Hand genommen werden.

Unternehmen, die dazu bereit sind, können auf staatliche Unterstützung bauen. Das Förderangebot in Sachen Energieeffizienz ist sehr gut. Das zeigen die Beispiele einschlägiger Förderprogramme:

  • Querschnittstechnologien: Hierüber gibt es einen schnellen Zuschuss für Standardtechnik wie Elektromotoren, Pumpen, Kompressoren usw., wenn diese Technik in einer energieeffizienten Ausführung beschafft wird.
  • Energiemanagement-Technik: Eine ebenfalls einfach zu beantragende Förderung für Hard- und Software für Energiemanagement-Systeme.
  • Energie und Ressourcen optimieren: Gefördert werden mittlere, große und sehr große Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz und Ressourceneffizienz in Industrie und Gewerbe.
  • Transformationskonzepte: Für die Erstellung einer längerfristigen Dekarbonisierungsstrategie können Unternehmen einen Zuschuss von bis zu 80.000 EUR bekommen.

Die Liste ist nicht abschließend, es gibt weitere attraktive Förderprogramme für Energieeffizienzprojekte in Unternehmen.

Beispiel 1: ein traditionsreiches Hightech-Unternehmen, bekommt einen Zuschuss von über 400.000 EUR für die Erneuerung seiner Druckluftversorgung. Die neuen Kompressoren sind sehr effizient, aber nicht innovativ. Das ist auch nicht nötig. Für die Förderung reicht es, in Technik off-the-shelf zu investieren.

Beispiel 2: ein metall-recycelndes Unternehmen aus Süddeutschland bekommt einen Zuschuss von über 700.000 EUR für die Beschaffung einer effizienten Anlage. Diese kommt ohne fossile Energieträger aus und wird stattdessen mit (erneuerbarem) Strom betrieben.

Ein weiterer beziehungsweise ergänzender Ansatz für eine sichere Energieversorgung ist der Ersatz von Gas, Kohle und Erdöl durch (grünen) Strom. Natürlich treibt Strom schon heute den Maschinenpark in Industrie und Handwerk an. Viele Branchen sind aber auch auf Prozesswärme angewiesen, zum Beispiel die Metall-, die Chemie-, die Glas-/Keramik-, die Papier- und die Foodindustrie.

Die Erzeugung von Prozesswärme von fossilen Energieträgern auf Strom umzustellen, ist allerdings einfacher gesagt als getan. Zum einen sind noch nicht alle technischen Probleme bei der strombasierten Wärmeerzeugung für die jeweiligen Produktionsprozesse geklärt und zum anderen steht auch (noch) nicht genug Grünstrom zur Verfügung, um den Bedarf der Industrie zu decken.

Das Bundesumweltministerium ist sich den vielen offenen Fragen bewusst und richtet sich deshalb mit dem Förderprogramm Dekarbonisierung in der Industrie gezielt an die energieintensiven Branchen, die vom Anwendungsbereich des EU-Emissionshandels erfasst sind.

Das Programm setzt an mehreren Stellen des Lebenszyklus einer Dekarbonisierungstechnologie an. Gefördert werden sowohl

  • Forschung und Entwicklung als auch
  • Versuchs- bzw. Pilotanlagen und sogar
  • Investitionen in Anlagen im industriellen Maßstab.

Vom Grundsatz her ist das Programm technologieoffen. Der Schwerpunkt des Programms liegt aber eindeutig auf (grün)strombasierten Verfahren.

Wenn Sie sich für diese oder andere Förderprogramme interessieren, zum Beispiel weil Sie ein konkretes Energie- oder Ressourceneffizienzprojekt planen, können Sie gerne das Servicecenter Förderberatung ansprechen. Die Beratung ist für Unternehmen aus dem Landkreis kostenlos.

Sie erreichen das Servicecenter Förderberatung von Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr unter der Telefonnummer: 09721/55-840 oder per E-Mail an die Adresse foerderberatung@lrasw.de.

Und unter diesem Link können Sie sich zu einer Online-Beratung per MS-Teams anmelden.

Aktuelle Informationen rund um das Thema "Coronavirus"

Impfung in Stadt und LandkreisImpfung ohne Termin möglich

Informationen zur Impfung auf Ukrainisch(український)

Alle Informationen (auch zum Protein-Impfstoff) sowie die Öffnungszeiten der Impfstellen finden Sie unter: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung

Vorgehen bei einem positivem Corona-Test

Zunächst gilt: Alle Personen, die positiv getestet wurden - egal ob mit Antigenschnell- oder PCR-Test – müssen sich unverzüglich isolieren. Bei einem positiven Selbsttest wird eine vorläufige Isolation empfohlen. 

  • Positive Antigenschnelltests von offiziellen Schnellteststellen werden dem Gesundheitsamt automatisch übermittelt. Positive Selbsttests übermitteln Sie bitte über das Schnelltest-Online-Formular an das Gesundheitsamt.

  • Jeder positive Antigenschnell- oder Selbsttest muss mit einem PCR-Test bestätigt werden. Die Testung darf ausschließlich im PCR-Testzentrum in Schweinfurt erfolgen. 
    Zur Terminvereinbarung gelangen Sie hier. 

  • Wenn Sie Covid-19-typische Symptome wie Fieber, Husten oder Schnupfen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- oder Kinderarzt, um dort eine PCR-Testung zu veranlassen. 

    Ausführliche Informationen zum weiteren Vorgehen erhalten Sie hier.


Informationen zum gesamten Testangebot finden Sie hier.