© Anand Anders

Aktuelle Informationen

Einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des Konversionsprozesses im Landkreis Schweinfurt möchte Ihnen das Konversionsmanagement hier geben. Besondere Bedeutung für die Region Schweinfurt als Wirtschaftsstandort hat das Areal der Conn Barracks, die bei den aktuellen Entwicklungen im Mittelpunkt stehen.

Die Umwandlung vormals militärisch genutzter Flächen für eine zivile Nachnutzung erstreckt sich – abhängig von Bestand und Belastung der Liegeschaft sowie der vorgesehenen Nachnutzung – über Jahre oder gar Jahrzehnte. Beispiele für die Entwicklung vergleichbarer Flächen lassen sich in Ober- und Unterfranken beispielsweise in Würzburg (Faluenberg-Areal) und Bamberg (Muna-Gelände) finden. 

Projekte und Maßnahmen, die wir Ihnen hier vorstellen wollen, sind die Machbarkeitsstudie Conn Barracks sowie den aktuellen Stand der Altlastenuntersuchung in den Conn Barracks. Auch über die gewerbliche Nachnutzung des Motorpools, einer Teilfläche der Conn Barracks nördlich der B 303, möchten wir Sie informieren – in diesem Teilbereich der Conn Barracks ist die Konversion bereits erfolgreich abgeschlossen.

Anfang des Jahres 2020 fanden Bürgerdialoge in Niederwerrn und Geldersheim statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich über die neusten Entwicklungen der Conn Barracks informieren.  

Die von den vier Verbandsmitgliedern und der Verbandsversammlung beschlossene Satzungsänderung, die den Erwerb des Areals zur Verbandsaufgabe macht, wurde im vergangenen Jahr mit der Genehmigung durch die Regierung von Unterfranken rechtskräftig. Somit liegen für den Zweckverband seit Ende Mai 2020 auch die rechtlichen Voraussetzungen dafür vor, dass dieser das Areal der Conn Barracks erwerben kann.

Die Beschlüsse für den kommunalen „Erstzugriff“ wurden bereits im vergangenen Jahr von den Belegenheitskommunen Gemeinden Geldersheim und Niederwerrn sowie der Stadt Schweinfurt gefasst, fristauslösende Erklärungen aufgrund offener Fragen zur Fläche und zum Zeitpunkt der Beendigung des Betriebs der AnKER-Einrichtung jedoch noch nicht abgegeben.

Voraussetzungen für den Erwerb der gesamten Conn Barracks durch den Zweckverband Interkommunaler Gewerbepark Conn Barracks sind u.a.

  • die Flächenfreigabe nach Entbehrlichkeitsprüfung durch den Bund und den Freistaat Bayern,
  • die kommunalrechtliche Zulässigkeit des gemeinschaftlichen Erwerbs (d.h. der Erwerb muss eine satzungsmäßige Aufgabe des Zweckverbands sein)
  • sowie die Beschlüsse der kommunalen Gremien in Geldersheim, Niederwerrn und der Stadt Schweinfurt den „Erstzugriff“ auch wahrzunehmen.

Die Flächenfreigabe der Bayerischen Staatsregierung für den Bereich außerhalb der AnKER-Einrichtung ist laut Aussage der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zwischenzeitlich dieser gegenüber erklärt worden. Das Bayerische Innenministerium hat dagegen schriftlich klargestellt, dass eine Flächenfreigabe für alle Flächen, die aktuell für die AnKER-Einrichtung genutzt werden, nicht erfolgen wird. Der Bau einer zusätzliche Zufahrt in das Gelände durch den Zweckverband, die eine Voraussetzung für die Entwicklung eines Gewerbeparks parallel zum Weiterbetrieb der AnKER-Einrichtung ist, kann jedoch nur erfolgen, wenn der Zweckverband Eigentümer der für die Zufahrt benötigten Fläche ist.

Ohne eine direkte Zufahrt zur B303 besteht nur die Möglichkeit über die „Geldersheimer Zufahrt“ in das Areal zu fahren. Diese ist leider ausweislich eines im Auftrag und auf Kosten des Zweckverbands erstellten Gutachtens nicht leistungsfähig genug für die dauerhafte Erschließung des Gewerbeparks, insbesondere die Kreuzungen bis zur B 303 können den Verkehr nicht bewältigen.

Die Bauleitplanung wurde von den Gemeinden Geldersheim und Niederwerrn ebenfalls vorangetrieben. Die erforderlichen Änderungen der Flächennutzungsplanung für die vorgesehene gewerbliche Nutzung sind abgeschlossen (Niederwerrn, Abschluss 2018) bzw. im Verfahren (Geldersheim, seit 2020).

 

Das Konversionsmanagement des Landkreises Schweinfurt erhält auch weiterhin im Rahmen der Projektförderung über drei Jahre Fördermittel in Höhe von 256.000 Euro bei einem Fördersatz von 80 Prozent. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung

Daneben finden Sie eine Zusammenstellung der am Konversionsprozess beteiligten Kommunen und Institutionen mit weiter führenden Links und Informationen.

Corona-Überblick: Das gilt aktuell im Landkreis Schweinfurt

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Schweinfurt liegt heute am Montag, 17. Mai 2021, laut RKI bei 131,7.

Dennoch gelten aktuell im Landkreis Schweinfurt untenstehende Regelungen für den Inzidenzbereich "über 150" (Einzelhandel) bzw. "über 165" (Schule). Zwar hat die vom RKI veröffentlichte 7-Tages-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den für die Regelungen maßgeblichen Schwellenwert unterschritten. Hierzu wird heute eine Bekanntmachung veröffentlicht. Die neuen Regelungen gelten aber erst ab Mittwoch, 19.05.2021. Diese werden hier dann tagesaktuell aufgelistet.

Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen:

  • Private Zusammenkünfte sind nur erlaubt mit dem eigenen Hausstand und einer weiteren Person
  • Es besteht weiterhin eine nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens
  • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für vollständig Geimpfte und Genesene. Sie müssen weiterhin die Abstands- und Maskenpflicht einhalten. 
  • Wieder zulässig ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßig organisierte Betreuungsgemeinschaft, wenn sie Kinder aus dem eigenen und höchstens einem weiteren Hausstand umfasst.

Inzidenzabhängiger Einzelhandel:

  • Hierzu zählen zum Beispiel Bekleidungs- oder Schuhgeschäfte, Baumärkte und Schreibwaren-Geschäfte.
  • Es gilt das Prinzip„Click & Collect“: Kundinnen und Kunden können die Ware vorher bestellen und vor Ort am Abholschalter des Ladens i.d.R. nach Terminabsprache ohne Corona-Test abholen.

Inzidenzunabhängiger Einzelhandel:

  • Weiterhin wie gewohnt geöffnet: Lebensmittelhandel, Friseure, Drogerien oder Apotheken.
  • Blumengeschäfte, Buchhandlungen und Gartencenter sind ebenso wieder geöffnet. Es gelten die gleichen Abstands- und Hygiene-Regelungen wie bei Super- oder Drogeriemärkten. 
  • Auch Handwerksbetriebe dürfen ihre Ladengeschäfte nun inzidenzunabhängig öffnen.

Körperferne sowie körpernahe Dienstleistungen:

  • Körperferne Dienstleistungs- oder Handwerksbetriebe (z. B. Fotografen, Schuhmacher, Schneidereien oder Reparaturdienste) sind wieder inzidenzunabhängig geöffnet.
  • Körpernahe Dienstleistungen, dazu zählen Massagepraxen, Tätowier- und Piercingstudios und ähnliche Betriebe, bleiben weiterhin untersagt.
  • Für den Friseur- oder Fußpflege-Termin ist ein negativer Corona-Test (höchstens 24 Stunden zurückliegender PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder Selbsttest unter Aufsicht) erforderlich.
  • Für Kundinnen und Kunden sowie auch für das Personal in Friseursalons oder Fußpflege-Einrichtungen gilt eine FFP2-Maskenpflicht.
  • Genesene und Geimpfte benötigen keinen Corona-Test mehr.

Sport:

  • Die Ausübung von Individualsporten ist kontaktfrei unter freiem Himmel allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Diese Beschränkung ist für geimpfte und genesene Personen aufgehoben.
  • Unter 14-Jährige dürfen nun in Gruppen von max. fünf Kindern kontaktfreien Sport im Freien ausüben. Sofern zusätzlich ein/e Trainer/in oder Betreuer/in dabei ist, braucht diese/r einen aktuellen negativen Corona-Test. (Dies gilt nicht mehr für geimpfte und genesene Personen).
  • Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt

Gastronomie:

  • Die Außengastronomie ist geschlossen
  • In der Gastronomie ist nur die Abgabe bzw. Abholung und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zulässig. (Die Abgabe ist nicht erlaubt während der nächtlichen Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr)

Schule und Kita:

  • In Bayern gilt weiterhin Distanzunterricht ab einem Inzidenzwert von 100. Ausgenommen hiervon: Abschlussklassen an Grund- und weiterführenden Schulen sowie Förderschulen. Zudem die Jahrgangstufen 11 der Gymnasien und Fachoberschulen. 
  • Da der Landkreis Schweinfurt über dem Inzidenzbereich von 165 liegt, gilt auch für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 der Grundschulen und für die Jahrgangsstufen 5 und 6 der Förderschulen weiterhin Distanzunterricht. 
  • Während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen besteht für alle Schülerinnen und Schüler Maskenpflicht.
  • Derzeit gibt es keine Ausnahmeregelung für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Landkreis Schweinfurt.
  • Die Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuungen und organisierten Spielgruppen sind geschlossen. (Notbetreuung)

Bildung, Kultur und Freizeit:

  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung sind in Präsenzform untersagt. Dasselbe gilt für vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote.
  • Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform ist untersagt
  • Präsenzunterricht an Hundeschulen ist untersagt
  • Museen und Galerien sind geschlossen
  • Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten sind auch bei einer Inzidenz über 100 geöffnet. Besucher/innen ab 6 Jahren (gilt nicht für geimpfte und genesene Personen) müssen vorab einen negativen Corona-Test (max. 24 Stunden alt) vorweisen und es besteht FFP2-Maskenpflicht.
  • Theater, Konzerte, Opern und Kinos sind geschlossen
  • Autokinos sind geöffnet. (Außerhalb des Fahrzeugs müssen Besucher/innen eine FFP2-Maske tragen und die allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen beachten)
  • Freizeitveranstaltungen sind verboten
  • Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

Abfallwirtschaft

  • Die Entsorgungseinrichtungen im Landkreis haben regulär geöffnet. Für den Zutritt ist kein Corona-Test erforderlich. Nähere Informationen hierzu finden Sie über diesen Link.

Weiterführende Informationen finden Sie außerdem hier: