Verbundraumerweiterung

Erweiterung des aktuellen Verkehrsverbundes (VVM) aus Stadt und Landkreis Würzburg, Landkreise Kitzingen, Main-Spessart um Stadt und Landkreis Schweinfurt, Landkreise Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld

Verkehrsverbund und Verbundraumerweiterung

Ein Verkehrsverbund ist ein rechtlicher und organisatorischer Zusammenschluss von Gebietskörperschaften und/oder Verkehrsunternehmen zur gemeinsamen und abgestimmten Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Die Erweiterung des aktuellen Verkehrsverbundes aus Stadt und Landkreis Würzburg sowie die Landkreise Kitzingen und Main-Spessart (VVM) um Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld ist ein bereits lang gehegter Wunsch und erklärtes politisches Ziel der genannten Aufgabenträger in der Region Mainfranken.

 

Vorarbeiten zur Erweiterung des Verkehrsverbundes: 

Wabenplan

Die Berechnung der Fahrpreise erfolgt über ein Wabensystem. Im Landkreis Schweinfurt gibt es derzeit noch einen Entfernungstarif, dieser muss noch in einen entsprechenden Wabentarif geändert werden. (Änderung zum 1. August 2021)

Verkehrserhebung

Da innerhalb des Verkehrsverbundes ohne Kauf eines zusätzlichen Fahrscheins umgestiegen werden kann, ist es von zentraler Bedeutung, diese sogenannten Umsteiger über eine Verkehrserhebung zu ermitteln. Um möglichst exakte Ergebnisse zu erlangen, müssen hier die Schulferien oder Umwelteinflüsse, wie etw das Wetter, herausgenommen werden. Die Erhebung dauert daher genau ein Jahr. Sie ist ab August 2021 bis Juli 2022 geplant.

Einnahmeaufteilung

Da im Verkehrsverbund nur noch ein Fahrschein pro Fahrt verkauft wird, mit dem aber mehrere Verkehrsmittel benutzt werden können, muss ein Aufteilungsmechanismus dieser Einnahmen auf die beteiligten Verkehrsunternehmen gefunden werden. Basis für diese Berechnung ist die oben genannte Verkehrserhebung. 

Bevor dieses große Projekt umgesetzt werden kann, benötigt es eine Verkehrserhebung. Diese soll im August 2022 beginnen und ein Jahr lang dauern. In dieser Zeit werden in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in der Region Mainfranken Verkehrszählungen und -befragungen stattfinden.

 

 

 Vorteile des Verkehrsverbundes

  • Nur noch ein Fahrschein pro Fahrt für alle Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs der ganzen Region.
  • Ein einheitlicher Fahrpreis in der ganzen Region.
  • In der Regel günstigere Fahrpreise für die Fahrgäste.

 

Nachteile des Verkehrsverbundes

  •  Die Bahncard gilt innerhalb der Region nicht.

Vorarbeiten zur Erweiterung des Verkehrsverbundes

  • Neuorganisation des erweiterten Verkehrsverbundes

Der aktuelle Verkehrsverbund ist sehr schlank aufgestellt und verfügt weder über die personellen noch über die organisatorischen Ressourcen für eine Erweiterung. Eine Neuorganisation stellt daher ein zentrales Ziel dar. Dazu wurde zum 01.01.2018 die Nahverkehr Würzburg GmbH (NVM) gegründet, der sich die Verkehrsunternehmer mittels eines Kooperationsvertrages ab dem 01.01.2020 anschließen sollen. Die Marke VVM soll möglichst erhalten werden.

  • Wabenplan

Die Berechnung der Fahrpreise erfolgt über ein Wabensystem. In den Landkreisen Schweinfurt und Haßberge muss hierzu noch ein entsprechender Wabenplan entworfen werden und in das derzeitige Gesamtgebilde eingefügt werden. Möglicherweise kann das Wabensystem im Landkreis Schweinfurt bereits vor der eigtl. Verbundraumerweiterung eingeführt werden.

  • Verkehrserhebung

Da innerhalb des Verkehrsverbundes ohne Kauf eines zusätzlichen Fahrscheins umgestiegen werden kann (lediglich die korrekte Endhaltestelle muss beim Kauf angegeben werden), ist es von zentraler Bedeutung, diese sog. Umsteiger über eine Verkehrserhebung zu ermitteln. Um möglichst exakte Ergebnisse zu erlangen, müssen Umwelteinflüsse wie das etwas das Wetter oder die Schulferien eliminiert werden. Die Erhebung dauert daher genau ein Jahr lang.

  • Einnahmeaufteilung

Da im Verkehrsverbund nur noch ein Fahrschein pro Fahrt verkauft wird, mit dem aber mehrere Verkehrsmittel benutzt werden können, muss ein Aufteilungsmechanismus dieser Einnahmen auf die beteiligten Verkehrsunternehmen gefunden werden. Basis für diese Berechnung ist die o.a. Verkehrserhebung.

  • Harmonisierungs- und Durchtarifierungsverluste

Da Fahrten im Verkehrsverbund fast immer günstiger für die Fahrgäste sind, entstehen bei den Verkehrsunternehmen entsprechende Mindereinnahmen. Diese setzen sich zum einen aus der Harmonisierung des Tarifs (= einheitlicher Tarif) und zum anderen aus der Durchtarifierung (= nur noch ein Fahrschein nötig) zusammen. Diese Verluste ersetzen die Landkreise/Städte (unterstützt durch Förderung der Regierung von Unterfranken) den Verkehrsunternehmen, bis zum Ende deren Konzessionslaufzeit.

  • Infrastrukturkosten

Die Fahrzeuge, Fahrscheinautomaten und Haltestellen müssen an die Bedingungen des Verkehrsverbundes angepasst werden. Die Kosten hierfür tragen die jeweiligen Städte/Landkreise.

  • Umsetzungsphase

Der letzte Schritt besteht in der konkreten Umsetzung des Verkehrsverbundes, d.h. insb. die Umrüstung von Haltestellen, Fahrzeugen und Fahrscheinautomaten.

  • Presse- und Gremienarbeit

Die Bürger und Bürgerinnen sollen regelmäßig über den aktuellen Stand des Projekts informiert werden. Dies geschieht zum einem über Pressegespräche und zum anderen über Presseberichte aus den einzelnen Gremien, wenn dort entsprechende Berichte oder Entscheidung behandelt werde.

Stand: 22.04.2021
Mobilität und Energie (12.3)
Mobilität & Verkehr, ÖPNV, Öffentlicher Personennahverkehr,

Die Corona-Schutzimpfung

Es gibt viele gute Gründe für eine Impfung

Die Corona-Schutzimpfung ist und bleibt der wichtigste Schritt auf dem Weg zurück in einen gewohnten Alltag. Darum ist die Impfbereitschaft von uns allen weiterhin essentiell im gemeinsamen Kampf gegen Corona. 

Es gibt viele gute Gründe für eine Impfung. Informieren Sie sich dazu kurz und knapp unter www.ichtusfuer.bayern.de

Sie möchten sich impfen lassen? Sprechen Sie bitte zuerst Ihren Hausarzt oder Betriebsarzt darauf an. Hintergrund ist, dass seit Oktober vorrangig die niedergelassenen Ärzte die Impfungen verabreichen sollen - die Impfzentren und Sonderimpfaktionen dienen nur noch als Ergänzung.

Der Impfbus hält in dieser Woche wie folgt im Landkreis: 

  • Mittwoch, 20. Oktober 2021
    9.30 - 11 Uhr ALDI Sennfeld
    18 - 19.30 Uhr REWE Euerbach

  • Montag, 25. Oktober 2021:
    13 - 14.30 Uhr Marktplatz Gerolzhofen
    15.30 - 17 Uhr EDEKA Werneck
    18 - 19.30 Uhr EDEKA Bergrheinfeld 

  • Dienstag, 26. Oktober 2021
    12 - 13 Uhr EDEKA Schonungen
    14 - 15 Uhr Rathaus Poppenhausen
    16 - 18 Uhr REWE Euerbach

  • Mittwoch, 27. Oktober 2021:
    13 - 14.30 Uhr REWE Schwebheim

Weitere Termine in Stadt und Landkreis Schweinfurt finden Sie unter: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung