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Kinder und Jugendliche; Inobhutnahme

Das Jugendamt ist unter den Voraussetzungen des § 42 des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) berechtigt und verpflichtet, ein Kind oder einen Jugendlichen in seine Obhut zu nehmen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Kind oder der Jugendliche darum bittet oder eine dringende Gefahr für das Kindeswohl die Inobhutnahme erfordert und die Personenberechtigten nicht widersprechen oder eine familiengerichtliche Entscheidung nicht rechtzeitig eingeholt werden kann.

Während der Inobhutnahme hat das Jugendamt weitreichende Befugnisse zum unmittelbaren Handeln, insbesondere ist es berechtigt, alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zum Wohl des Kindes oder Jugendlichen notwendig sind (z. B. Veranlassung notwendiger medizinischer Untersuchungen). Mit der Inobhutnahme ist auch die Befugnis zur vorläufigen Unterbringung bei einer geeigneten Person, Einrichtung oder einer sonstigen (geeigneten) Wohnform verbunden (z. B. Kinderschutzzentrum, Kinder- und Jugendnotdienste etc.).

Widersprechen die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten der Inobhutnahme, so hat das Jugendamt, sofern nach seiner Einschätzung eine Gefährdung des Kindeswohls besteht und die Personensorge - oder Erziehungsberechtigen nicht bereit oder in der Lage sind, die Gefährdung abzuwenden, unverzüglich eine Entscheidung des Familiengerichts über die erforderlichen Maßnahmen zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen herbeizuführen.

Auch ausländische Kinder und Jugendliche, die unbegleitet nach Deutschland kommen, werden vom Jugendamt in Obhut genommen. Im Rahmen der vorläufigen Inobhutnahme nach § 42a Sozialgesetzbuch VIII wird vom Jugendamt u. a. überprüft, ob es Gründe gibt, die einer Verteilung der jungen Menschen in andere Bundesländer entgegenstehen.

§§ 42, 42a Sozialgesetzbuch VIII, §§ 1666, 1666a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

Jugendämter bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten

Stand: 12.04.2022
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)

Aktuelle Informationen rund um das Thema "Coronavirus"

Impfung in Stadt und LandkreisImpfung ohne Termin möglich

Informationen zur Impfung auf Ukrainisch(український)

Alle Informationen (auch zum Protein-Impfstoff) sowie die Öffnungszeiten der Impfstellen finden Sie unter: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung

Vorgehen bei einem positivem Corona-Test

Zunächst gilt: Alle Personen, die positiv getestet wurden - egal ob mit Antigenschnell- oder PCR-Test – müssen sich unverzüglich isolieren. Bei einem positiven Selbsttest wird eine vorläufige Isolation empfohlen. 

  • Positive Antigenschnelltests von offiziellen Schnellteststellen werden dem Gesundheitsamt automatisch übermittelt. Positive Selbsttests übermitteln Sie bitte über das Schnelltest-Online-Formular an das Gesundheitsamt.

  • Jeder positive Antigenschnell- oder Selbsttest muss mit einem PCR-Test bestätigt werden. Die Testung darf ausschließlich im PCR-Testzentrum in Schweinfurt erfolgen. 
    Zur Terminvereinbarung gelangen Sie hier. 

  • Wenn Sie Covid-19-typische Symptome wie Fieber, Husten oder Schnupfen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- oder Kinderarzt, um dort eine PCR-Testung zu veranlassen. 

    Ausführliche Informationen zum weiteren Vorgehen erhalten Sie hier.


Informationen zum gesamten Testangebot finden Sie hier.