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Fahrlehrerprüfung; Beantragung der Zulassung Fahrlehrerprüfung, Zulassung von Bewerbern im Landkreis Schweinfurt

Diese Leistungsbeschreibung wird aktuell überarbeitet.

Die Fahrlehrerprüfung besteht aus einer fahrpraktischen Prüfung, einer Fachkundeprüfung mit einem schriftlichen und einem mündlichen Teil sowie für die Fahrlehrerlaubnisklasse BE aus je einer Lehrprobe im theoretischen und im fahrpraktischen Unterricht.
 

Voraussetzungen für die Zulassung zur fahrpraktischen Prüfung und zur Fachkundeprüfung für die Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE:

  • Antrag auf Erteilung einer Anwärterbefugnis (§ 9 Abs. 1 des Fahrlehrergesetzes) wurde gestellt,
  • geistige und körperliche Eignung,
  • es liegen keine Tatsachen vor, die den Bewerber für den Fahrlehrerberuf als unzuverlässig erscheinen lassen,
  • mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf oder eine gleichwertige Vorbildung,
  • Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse BE,
  • Ausbildung zum Fahrlehrer nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 des Fahrlehrergesetzes begonnen.

Voraussetzungen für die Zulassung zu den Lehrproben im theoretischen und praktischen Unterricht für die Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE:

  • Anwärterbefugnis nach § 9 Abs. 1 des Fahrlehrergesetzes wurde erteilt oder wird gleichzeitig erteilt,
  • Antrag auf Erteilung einer Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE wurde gestellt.

Die Bescheinigung der Fahrlehrerausbildungsstätte über die Dauer der durchgeführten Ausbildung sind dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu übergeben.

Voraussetzungen für die Zulassung zur fahrpraktischen Prüfung und zur Fachkundeprüfung für die Fahrlehrerlaubnis der Klassen A, CE und DE:

  • Antrag auf Zulassung zur fahrpraktischen Prüfung und zur Fachkundeprüfung wurde gestellt,
  • Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE,
  • geistige und  körperliche Eignung,
  • fachliche und pädagogische Eignung,
  • es liegen keine Tatsachen vor, die den Bewerber für den Fahrlehrerberuf als unzuverlässig erscheinen lassen,
  • mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf oder eine gleichwertige Vorbildung,
  • Besitz der Fahrerlaubnis, für die die Fahrlehrerlaubnis erteilt werden soll,
  • Ausbildung zum Fahrlehrer der entsprechenden Klasse nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 des Fahrlehrergesetzes begonnen.

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bei der Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt oder kreisfreie Stadt) zu stellen. Diese Behörde berät die Antragsteller auch und entscheidet über die Zulassung zur Prüfung.

Für die Prüfung der fachlichen und pädagogischen Eignung als Fahrlehrer ist bei der Regierung von Oberbayern ein Prüfungsausschuss errichtet. Er ist für die Durchführung der Prüfungen und Lehrproben nach dem Fahrlehrergesetz zuständig, wenn der Bewerber seinen Wohnsitz oder die von ihm besuchte Fahrlehrerausbildungsstätte oder Ausbildungsfahrschule ihren Sitz in Bayern hat.

Die Anwärterbefugnis ist auf zwei Jahre befristet (§ 9 Abs. 1 Satz 4 FahrlG); die Lehrproben sind innerhalb dieser Frist abzulegen.

Der Bewerber muss innerhalb der letzten drei Jahre vor Erteilung der Fahrlehrerlaubnis nach § 7 FahrlG zum Fahrlehrer ausgebildet worden sein (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 FahrlG).

Gebühren für die Fahrlehrerprüfung

  • für die Klasse BE,
  • für die Erweiterung von der Klasse BE auf die Klasse A,
  • für die Erweiterung von der Klasse BE auf die Klasse CE oder DE.

Die Gebühren schließen die Kosten für die Mitglieder des Prüfungsausschusses – mit Ausnahme der Auslagen – ein.

Die Gebühr ist auch zu entrichten für Teile, die ohne Verschulden des Prüfungsausschusses und ohne ausreichende Entschuldigung des Bewerbers am festgesetzten Termin nicht stattfinden oder nicht zu Ende geführt werden konnten.

Stand: 12.04.2019
Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (siehe BayernPortal),18,1,Redaktionell verantwortlich