Corona: FAQs für Ein- und Rückreisende

Die CoronaEinreiseV regelt die Einreise von Bürgern und Bürgerinnen aus außerdeutschen Risikogebieten in die Bundesrepublik Deutschland.

Wenn Sie sich 10 Tage vor Einreise nach Bayern in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben und keine Ausnahme auf Sie zutrifft müssen Sie sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet beträgt die Dauer der Absonderung 14 Tage. Ihre Ein- bzw. Rückreise in Stadt und Landkreis Schweinfurt muss dem Gesundheitsamt Schweinfurt unverzüglich gemeldet werden. Zusätzlich muss jede Person, die sich innerhalb von 10 Tagen vor Einreise nach Bayern in einem Risikogebiet aufgehalten hat, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich, spätestens 48 Stunden nach Einreise einen Testnachweis vorlegen.


Vorgehen für (Ein-)Reisende aus Risikogebieten:

  1. Prüfen Sie, ob Sie aus einem Risikogebiet einreisen.
    Dabei ist zwischen Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten zu unterscheiden. Eine Übersicht der Risikogebiete nach RKI finden Sie hier.

  2. Prüfen Sie, ob eine Ausnahme von der CoronaEinreiseV auf Sie zutrifft. 
    Eine Übersicht der Quarantäne-Ausnahmen sowie der Ausnahmen der Anmelde-, Test- und Nachweispflicht finden Sie in der CoronaEinreiseV und der AV Testnachweis von Einreisenden. Oder in unseren FAQs (siehe unten).

  3. Anmeldepflicht: Melden Sie Ihre Reiserückkehr vor Einreise online an.
    Zur Anmeldung Ihrer Einreise klicken Sie hier. Wenn Ihnen die Online-Anmeldung nicht möglich ist können Sie einen Ersatzantrag an das Gesundheitsamt (Schrammstr. 1, 97421 Schweinfurt; E-Mail: eqv@lrasw.de) schicken. Ausgenommen sind Bürger/-innen die die Kriterien einer Ausnahme von der Anmeldepflicht erfüllen.

  4. Testpflicht: Lassen Sie einen Coronatest vornehmen. 
    48h nach Einreise muss Ihnen ein Coronatestnachweis vorliegen, der der Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich vorgelegt werden muss. Bei Einreise aus Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten muss der Nachweis bei Einreise erbracht werden. Ausgenommen sind Bürger/-innen, die die Kriterien einer Ausnahme von der Testpflicht erfüllen. Zur Terminvereinbarung im Testzentrum Schweinfurt /Gerolzhofen klicken Sie hier.

  5. Begeben Sie sich direkt nach Einreise für 10 Tage in häusliche Quarantäne.
    Ausgenommen sind Personen, die die Kriterien einer Ausnahme von der Quarantänepflicht erfüllen. Für Einreisende aus Risikogebieten, gilt die Quarantäne als beendet, wenn uns ein negatives Testergebnis, ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis vorliegt. Die Quarantänedauer kann bei symptomfreien Personen, welche aus einem Hochinzidenzgebiet einreisen, mit einem negativen PCR oder Antigenschnelltest von 10 auf 5 Tage verkürzt werden. Die erforderliche Testung darf dabei frühestens am 5. Tag nach Einreise erfolgen. Ausgenommen hiervon sind Virusvariantengebiete.

Rechtsgrundlagen:
Coronavirus Einreiseverordnung
Allgemeinverfügung: Testnachweis von Einreisenden

Weiterführende Informationen:
Orientierungshilfe für (Ein-)Reisende
FAQs Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege


Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.
Tel.: 09721/55-745
E-Mail: eqv@lrasw.de


Im Folgenden finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen und eine Übersicht der wichtigsten Ausnahmeregelungen:

Was regelt die CoronaEinreiseV?
Die CoronaEinreiseV verpflichtet Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, dazu, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet beträgt die Dauer der Absonderung 14 Tage.

Die CoronaEinreiseV hat einige Ausnahmeregelungen, die Sie von der Quarantänepflicht befreien. Die Ausnahmen finden Sie in den jeweiligen Verordnungen. (siehe Punkt „Rechtliche Bestimmungen“)

Bitte beachten Sie, dass die CoronaEinreiseV nicht regelt, ob eine Person überhaupt nach Deutschland einreisen darf. Sie regelt nur die Anmeldepflicht, Absonderungspflicht und die Nachweispflicht.

FAQs des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Telefon-Hotline:

Tel. 0228/996810 oder Tel. 030/186810
Montag – Freitag 8.00 – 17.00 Uhr

Die CoronaEinreiseV tritt am 13.05.2021 in Kraft und endet mit der Feststellung der epidemischen Lage durch den Deutschen Bundestag.
Coronavirus Einreiseverordnung


Bin ich als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet verpflichtet mich testen zu lassen?
Nach der CoronaEinreiseV in Verbindung mit der Allgemeinverfügung Testnachweis muss jede Person, die das sechste Lebensjahr vollendet hat und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, das weder Hochinzidenzgebiet noch Virusvarianten-Gebiet ist, unverzüglich, spätestens 48 Stunden nach Einreise, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde einen Testnachweis (PCR oder Antigenschnelltest) auf das Nichtvorliegen des Coronavirus SARS-CoV-2, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis vorlegen. Die dem Test zugrunde liegende Abstrichnahme darf bei Einreise max. 48 Stunden zurückliegen.

Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, sind nach der CoronaEinreiseV verpflichtet, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde bei Einreise, einen negativen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis vorzulegen.

Welche Art von Test ist bei Reiserückkehrern zulässig?
Bei Reiserückkehrern aus Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten sind sowohl PCR Tests, als auch Antigenschelltest (nur bei Abstrich durch geschultes Personal) zulässig. Dies gilt für die Test- und Nachweispflicht bei Einreise und die Verkürzung der Quarantänedauer ab dem 5. Tag der Quarantäne.

Der Testnachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, jeweils in deutscher, englischer, italienischer, spanischer oder französischer Sprache zu erbringen. Die dem ärztlichen Zeugnis oder dem Testergebnis zugrunde liegende Abstrichnahme darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet darf die Abstrichnahme maximal 24 Stunden zurückliegen. Nähere Informationen an die dem ärztlichen Zeugnis oder dem Testergebnis zugrundeliegende Testung gibt das Robert-Koch-Institut.

Woher weiß ich, welche Länder Risiko- oder Virusvariantengebiete sind?
Ein Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Virusvariantengebiete sind Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Auftreten bestimmter SARS-CoV-2 Virusvarianten. Hochinzidenzgebiete sind Gebiete, in welchen ein besonders hohes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht

Maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet. Die aktuelle Liste der Risikogebiete finden Sie hier.

Gilt die CoronaEinreiseV auch bei Reisen innerhalb Deutschlands?
Nein, bei Reisen innerhalb Deutschlands gibt es keine Pflicht zur Quarantäne. Auch dann nicht, wenn einzelne Städte oder Regionen den kritischen Schwellenwert von 50 Infizierten je 100.000 Einwohner überschritten haben. 

Nach der 12. BayIfSMV dürfen allerdings Übernachtungsangebote nur noch für notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Diese Regelung hat jedoch keinen Einfluss auf die Quarantänepflicht. Sollten Sie geschäftlich innerhalb Deutschlands verreisen, müssen Sie sich nicht in Quarantäne begeben, außer Sie hatten Kontakt zu einem Infizierten, der eine Quarantäne erfordert. Weitere Informationen finden Sie hier. Für Reisen in andere Bundesländer, erkundigen Sie sich bitte nach den dort geltenden Regeln.

Was muss ich tun, wenn ich nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet in Stadt oder Landkreis Schweinfurt zurückkehre?
Wenn Sie sich 10 Tage vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben und keine Ausnahmeregelung auf Sie zutrifft, müssen Sie sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet beträgt die Dauer der Absonderung 14 Tage. Ihre Ein- bzw. Rückreise in Stadt und Landkreis Schweinfurt muss unverzüglich dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Und ein Testnachweis auf das Nichtvorliegen des Coronavirus SARS-CoV-2 muss innerhalb von 48 Stunden dem Gesundheitsamt vorgelegt werden.

Die Meldung kann online erfolgen. Oder in Papierform an (Gesundheitsamt Schweinfurt, Schrammstr. 1, 97421 Schweinfurt; E-Mail: eqv@lrasw.de).
Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an eqv@lrasw.de

Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn ich einen negativen Corona-Test habe?
Wenn Sie bei der Einreise aus einem Risikogebiet über einen negativen Coronatest, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen, führt dies grundsätzlich dazu, dass Sie von der Quarantänepflicht befreit sind.

Wenn Sie bei der Einreise aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet über einen negativen Coronatest verfügen, führt dies nicht grundsätzlich dazu, dass Sie von der Quarantänepflicht befreit sind. Unabhängig von Ihrem Testergebnis beträgt die Mindestquarantänedauer 5 Tage (nach Einreise), bei Virusvariantengebieten 14 Tage.

Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn ich die Corona-Schutzimpfung bereits erhalten habe?
Wenn Sie bereits beide Schutzimpfungen gegen das Coronavirus erhalten haben und die abschließende Impfung bei Einreise mindestens 14 Tage zurückliegt, müssen Sie sich nicht in Quarantäne begeben. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet gibt es keine Ausnahme für geimpfte Personen.

Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn ich bereits eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgestanden habe und als geheilt gelte?
Wenn Sie bereits an Corona erkrankt sind und als geheilt gelten und das positive PCR-Testergebnis mindestens 28 Tage jedoch maximal sechs Monate zurückliegt, müssen Sie sich nicht in Quarantäne begeben. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet gibt es keine Ausnahme für genesene Personen.

Gibt es die Möglichkeit vorläufig von der Quarantänepflicht befreit zu werden?
Generell gilt, dass alle Personen die aus einem außerdeutschen Risiko- oder Hochinzidenzgebiet kommen in eine 10-tägige Quarantäne müssen. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet beträgt die Dauer der Absonderung 14 Tage. Die Dauer der Quarantäne kann unter bestimmten Voraussetzungen auf 5 Tage reduziert werden. Hierzu ist ein negativer Coronatest (PCR-Test oder Antigenschnelltest) erforderlich. Diesen dürfen Sie frühestens fünf Tage nach der Einreise nach Deutschland und nur von geschultem Personal durchführen lassen. Liegt Ihnen das negative Testergebnis vor, endet die Quarantänezeit vor Ablauf der zehn Tage. Zur Durchführung der Testung darf die Quarantäne unterbrochen werden.

Sie müssen das negative Testergebnis für mindestens zehn Tage nach der Einreise aufbewahren und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. Die Verkürzung der Quarantänezeit kommt jedoch nur in Betracht, wenn Sie keine typischen Symptome haben, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen. Von einer Verkürzung ausgenommen sind außerdem Einreisende aus Virusvariantengebieten.

Wo kann ich mich als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet testen lassen?
An den bayerischen Flughäfen, bayerischen Autobahngrenzübergängen und den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg gibt es ein kostenfreies Testangebot. Die Staatsregierung hat zu dem an den Flughäfen München und Nürnberg und Memmingen Testzentren eingerichtet. Die genauen Standorte der Teststellen finden Sie hier.

Auch können Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder im Testzentrum Schweinfurt (Kasernenweg 1) bzw. in der Zweigstelle Gerolzhofen (Berliner Str. / Volksfestplatz, 97447 Gerolzhofen) testen lassen. Bitte vereinbaren Sie hierfür vorher einen Termin. Die Terminvergabe erfolgt online unter www.corona-test-schweinfurt.de

Bei Fragen zur Terminvergabe können Sie das Testzentrum auch telefonisch kontaktieren.

Tel. 09721/9490474
Montag - Freitag  9 – 13 Uhr

Bitte beachten Sie, dass ein Test zur Verkürzung der Quarantänedauer frühestens am 5. Tag nach Einreise aus dem Hochinzidenzgebiet vorgenommen werden darf. Vorher durchgeführte Tests werden nicht anerkannt.

Benötige ich für einen Corona-Test im Testzentrum eine Überweisung?
Nein, wenn Sie symptomfrei sind benötigen Sie keine Überweisung vom Hausarzt. Wichtig ist, dass Sie im Testzentrum einen Termin vereinbaren. Das geht online über www.corona-test-schweinfurt.de oder telefonisch über Tel. 09721/9490474.

Sollten Sie Erkältungssymptome aufweisen, wenden Sie sich bitte primär an Ihren Hausarzt. Im Testzentrum Schweinfurt und der Zweigstelle besteht keine ärztliche Behandlungsmöglichkeit (Medikation bzw. Krankschreibung), weshalb die Testung Symptomatischer eine Ausnahme darstellen soll. Insbesondere an Wochenend- und Feiertagen bietet sich das mobile Testangebot der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) an (kostenfreie bundesweite Rufnummer 116 117). Weiterhin kann – wenn der eigene Hausarzt keine (zeitnahe) Behandlung bzw. Abstrichnahme durchführt – unter www.kvb.de mithilfe der dortigen Suchmaske ein Arzt bzw. eine Ärztin gefunden werden, der oder die den Abstrich durchführt.

Wie werde ich über mein Testergebnis informiert?
Die Mitteilung des Testergebnisses aus dem Testzentrum Schweinfurt oder Gerolzhofen erfolgt durch das Eurofins Labor per E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse. Über folgenden Link können Sie sich beim Labor Eurofins registrieren:

https://covidtestbayern.sampletracker.eu/

Bitte sehen Sie von telefonischen Nachfragen beim Gesundheitsamt Schweinfurt ab. Sollte das Ergebnis positiv sein, werden Sie zusätzlich vom Gesundheitsamt informiert und erhalten per E-Mail weitere Informationen.

Sind die Tests für Reiserückkehrer kostenfrei?
Ja, Sie können sich an Flughäfen, bei Hausärzten oder in Testzentren kostenfrei testen lassen. Die Kosten werden vom Freistaat Bayern oder vom Bund übernommen.

Ich muss mich in Quarantäne begeben. Was muss ich jetzt tun?
Wenn Sie zur Quarantäne verpflichtet sind, müssen Sie sich nach Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von 10 Tagen bzw. 14 Tage bei Einreise aus Virusvariantengebieten aufhalten. In dieser Zeit dürfen Sie Ihre Unterkunft nicht verlassen und keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem Hausstand angehören.

Sollten während der Quarantäne Krankheitszeichen auftauchen, müssen Sie telefonisch einen Arzt informieren und dies auch dem Gesundheitsamt (per E-Mail an eqv@lrasw.de) melden.

Unterliegen auch Säuglinge der Pflicht zur häuslichen Quarantäne?
Auch Kinder/Säuglinge unterliegen der Pflicht zur häuslichen Quarantäne, wenn sich diese innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise nach Bayern in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Um dieser Quarantänepflicht zu entgehen, können auch Kinder/ Säuglinge auf COVID-19 getestet werden; ein ärztliches Zeugnis befreit auch diese von der Quarantänepflicht.


Muss ich mich bei Auslandsbesuchen immer in Quarantäne begeben oder nur dann wenn der Auslandsbesuch in einem Risikogebiet war?
Sie müssen sich nur dann in Quarantäne begeben, wenn Sie in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet ausgewiesenen Gebiet waren. Die aktuelle Liste des RKI für Risikogebiete finden Sie hier.

Welche Ausnahmen gibt es von der CoronaEinreiseV?
Die CoronaEinreiseV sieht mehrere Ausnahmen von der Quarantänepflicht vor. Das bedeutet: Fallen Sie unter die Quarantäneverpflichtung, müssen Sie dennoch nicht in Quarantäne, wenn Sie sich auf eine Ausnahme berufen können. Des Weiteren gibt es Ausnahmen von der Test-, Nachweis- und Anmeldepflicht.

Sie können sich nur dann auf eine Ausnahmevorschrift berufen, soweit Sie keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust aufweisen. Treten innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise Symptome auf, müssen Sie sich zur Durchführung eines Tests einen Arzt oder ein Testzentrum aufsuchen.

Die Ausnahmen finden Sie in der jeweiligen Verordnung:

Coronavirus Einreiseverordnung
Allgemeinverfügung: Testnachweis von Einreisenden

Brauche ich eine Bescheinigung über meinen Ausnahmefall?
Die CoronaEinreiseV sieht mehrere Ausnahmen vor. Fallen Sie unter eine Ausnahme, müssen Sie diese im Hinblick auf die CoronaEinreiseV nicht bei Ihrem Gesundheitsamt anzeigen. Auf Verlangen der Kreisverwaltungsbehörde müssen Sie jedoch den Ausnahmegrund glaubhaft darlegen, oder einen Nachweis erbringen, wie z.B. eine Bescheinigung des Arbeitgebers.

Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn ich mich für weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet außerhalb Deutschlands aufgehalten habe, oder für weniger als 24 Stunden aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreise?
Nein, hier unterliegen Sie der Ausnahme des §6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 der CoronaEinreiseV. 


Was muss ich als Grenzgänger oder Grenzpendler beachten?
Von der Quarantänepflicht werden Personen nicht erfasst, die in der Bundesrepublik Deutschland oder einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck

  • ihrer Berufsausübung,
  • ihres Studiums
  • oder Ausbildung (umfasst auch den Schulbesuch)

an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Risikogebiet (Grenzpendler) oder in die Bundesrepublik Deutschland (Grenzgänger) begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren. Grenzpendler und Grenzgänger benötigen eine Bescheinigung des Arbeitgebers, Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe zwingend notwendig und unabdingbar ist. Die Bescheinigung ist bei jeder Einreise mitzuführen und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde oder einer von ihr beauftragten Stelle z.B. Grenzpolizei vorzulegen.

Grenzpendler und Grenzgänger sind von der Quarantänepflicht befreit, müssen aber nach Einreise aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet nach der CoronaEinreiseV mindestens zweimal pro Woche einen Test vornehmen und diese auf Anfrage der Kreisverwaltungsbehörde oder einer von ihr beauftragen Stelle vorlegen.

Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn ich Personen, Waren oder Güter transportiere?
Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Sie müssen in diesem Fall ihre Einreise auch nicht bei der Kreisverwaltungsbehörde anmelden und auch keinen negativen Coronatest bei der Durchreise vorweisen.

Ausgenommen von dieser Ausnahme sind Personen, die aus einem Virusvariantengebiet nach Bayern einreisen. Sie müssen sich bei der Kreisverwaltungsbehörde anmelden und bei Einreise bzw. spätestens 24 Stunden nach Einreise einen Testnachweis erbringen. Von der Quarantänepflicht sind sie mit einem negativen Testergebnis weiterhin ausgenommen.
Es besteht nur dann eine Anmelde-, Absonderungs- und Nachsweispflicht, wenn Sie sich länger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten und sich zuvor in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben.

Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn ich aus einem Risikogebiet einreise, um meine Eltern, meine Kinder, meinen Lebensgefährten oder Ehegatten, der nicht dem gleichen Hausstand angehört, oder andere Verwandte besuche?
Bei Aufenthalten in Deutschland sind Personen von der Quarantänepflicht ausgenommen, die einreisen, um Verwandte ersten oder zweiten Grades (dies sind die Eltern, die Kinder, die Großeltern, die Enkel oder die Geschwister der betroffenen Person) oder Verschwägerte ersten oder zweiten Grades (dies sind unter anderem die Schwiegereltern oder die Schwiegerkinder der betroffenen Person) oder den Ehegatten beziehungsweise Lebensgefährten, der nicht dem gleichen Hausstand angehört, zu besuchen oder zur Wahrnehmung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts.

Zu beachten sind jedoch die Vorgaben der CoronaEinreiseV, nach welcher Sie ihre Einreise der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde melden müssen. Einen Testnachweis müssen Sie nur dann erbringen wenn Sie Verwandte zweiten Grades besuchen oder sich länger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Ausgenommen von dieser Ausnahme sind Personen, die aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen. Sie müssen sich bei der Kreisverwaltungsbehörde anmelden, einen Testnachweis erbringen und sich in Quarantäne begeben.

Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn eine dringend notwendige medizinische Behandlung ansteht?
Personen, die nach Deutschland einreisen oder in ein Risikogebiet reisen, um sich einer dringenden medizinischen Behandlung zu unterziehen, müssen sich bei der (Wieder-) Einreise nach Deutschland nicht in Quarantäne begeben, wenn die betroffene Person über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus verfügt. Der zu Grunde liegende Nachweis muss der Kreisverwaltungsbehörde übermittelt und die Einreise muss angemeldet werden.

Ausgenommen von dieser Ausnahme sind Personen, die aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen. Sie müssen sich bei der Kreisverwaltungsbehörde anmelden, einen Testnachweis erbringen und sich in Quarantäne begeben.

Muss ich in Quarantäne, wenn ich einreise, um schutz- oder hilfsbedürftige Personen zu pflegen oder diesen beizustehen?
Personen, die nach Bayern einreisen oder in ein Risikogebiet reisen, um schutz- oder hilfebedürftige Personen zu pflegen oder diesen beizustehen, müssen sich bei der (Wieder-) EinreiseEinreise nach Deutschland nicht in Quarantäne begeben, wenn die betroffene Person über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus verfügt. Der zu Grunde liegende Nachweis muss der Kreisverwaltungsbehörde übermittelt und die Einreise muss angemeldet werden.

Ausgenommen von dieser Ausnahme sind Personen, die aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen. Sie müssen sich bei der Kreisverwaltungsbehörde anmelden, einen Testnachweis erbringen und sich in Quarantäne begeben.

Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn ich auf der Durchreise durch die Bundesrepublik Deutschland bin?
Wenn Sie nur auf der Durchreise durch Deutschland sind, müssen Sie sich nicht in Quarantäne begeben, aber den Freistaat Bayern auf unmittelbarem Weg wieder verlassen. Eine kurze Rast zur sicherheitsbedingten Erholung ist gestattet. Sie müssen in diesem Fall ihre Einreise auch nicht bei der Kreisverwaltungsbehörde anmelden und auch keinen negativen Coronatest bei der Durchreise vorweisen.


Muss ich mich in Quarantäne begeben, wenn ich ein Risikogebiet zur Durchreise durchquert habe?
Nein, auch hier müssen Sie sich nicht in Quarantäne begeben, wenn Sie das Risikogebiet ohne Zwischenaufenthalt durchquert haben. Sie müssen in diesem Fall ihre Einreise auch nicht bei der Kreisverwaltungsbehörde anmelden und auch keinen negativen Coronatest bei der Rückkehr nach Deutschland vorweisen.


Haben Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen Entschädigungsanspruch auf erlittenen Verdienstausfall?
Informationen zum Verdienstausfall finden Sie hier.

 

  

Stand: 14.05.2021

 

Stand: 15.05.2021
Gesundheitsamt (SG 22)

CORONA-ÜBERBLICK: DAS GILT AKTUELL IM LANDKREIS SCHWEINFURT

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Schweinfurt liegt heute am Freitag, 18. Juni 2021, laut RKI bei 11,3.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Schweinfurt in den letzten fünf aufeinanderfolgenden Tagen (inkl. tagesaktueller Wert):

18. Juni 202111,3
17. Juni 202110,4
16. Juni 202113,0
15. Juni 20218,7
14. Juni 20217,8

(Quelle: Robert-Koch-Institut)

Seit Donnerstag, 10. Juni 2021, gelten im Landkreis Schweinfurt neue Regelungen, da der Landkreis fünf Tage in Folge den Inzidenzwert 50 unterschritten hat. Es erfolgt daher die Einstufung in den Inzidenzbereich bis 50. Die neuen Regelungen für den Landkreis Schweinfurt finden Sie im Folgenden aufgelistet. Die aktuell gültigen Regelungen im Landkreis Schweinfurt können Sie hier nochmals konkret im Detail nachlesen.

Es gelten darüber hinaus auch die weiteren Bestimmungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Kontaktbeschränkung:

  • Private Zusammenkünfte sind mit maximal zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten erlaubt. Dem Hausstand zugehörige Kinder unter 14 Jahren werden nicht eingerechnet.
  • Die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für vollständig Geimpfte und Genesene. Sie müssen jedoch weiterhin die Abstands- und Maskenpflicht einhalten.

Öffentliche und private Veranstaltungen:

  • Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind nun in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 100 Personen erlaubt, jeweils einschließlich genesener und vollständig geimpfter Personen.
  • Private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (z. B. Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen) mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind nun in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen erlaubt. Unter freiem Himmel sind bis zu 100 Personen erlaubt. Hier können jeweils genesene und vollständig geimpfte Personen zusätzlich zu dieser Personenbegrenzung eingerechnet werden.
  • Es besteht kein Testerfordernis für die jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Handel, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe:

  • Der Groß- sowie Einzelhandel, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe haben geöffnet. Es ist weiterhin keine vorherige Terminbuchung mehr notwendig. Es sind zudem folgende grundsätzliche Regeln zu beachten:
  1. Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.
  2. Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 10 qm Verkaufsfläche für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.
  3. In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht.
  4. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  5. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten.
  • Für Einkaufszentren gelten hinsichtlich der einzelnen Ladengeschäfte ebenfalls die o.g. Ausführungen. Es gilt hier hinsichtlich der zugelassenen Kundenhöchstzahl das oben Genannte mit der Maßgabe, dass sich die zugelassene Kundenhöchstzahl nach der für Kunden zugänglichen Gesamtfläche des Einkaufszentrums bemisst und das Schutz- und Hygienekonzept die gesamten Kundenströme des Einkaufszentrums berücksichtigen muss.
     
  • Wochenmärkte und andere Märkte zum Warenverkauf unter freiem Himmel sind, soweit sie keinen Volksfestcharakter aufweisen und keine großen Besucherströme anziehen, wieder zulässig. Auch hier gelten die o.g. Ausführungen und es muss ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet sein.

Körpernahe Dienstleistungen:

  • Das Personal muss eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
  • Die FFP2-Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur insoweit, als die Art der Leistung sie nicht zulässt.
  • Der Dienstleister hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.

Sport:

  • Im Landkreis Schweinfurt ist Sport jeder Art (kontaktfreier ebenso wie Kontaktsport) ohne Personenbegrenzung und ohne Testerfordernis gestattet.
  • Zudem entfällt bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel sowie in Gebäuden das bisherige Testerfordernis für Besucherinnen und Besucher.
     
  • Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel ist die Anwesenheit von bis zu 500 Zuschauer/innen, einschließlich geimpfter und genesener Personen, mit festen Sitzplätzen zulässig. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl, einschließlich geimpfter und genesener Personen, nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. 
  • Es erhalten darüber hinaus nur solche Personen Zutritt zur Sportstätte, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.
  • Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Tanzschulen, Fitnessstudios und anderen Sportstätten ist für die o.g. Zwecke zulässig, wobei gleichzeitig nur so viele Personen anwesend sein dürfen, wie im Rahmen des von den Staatsministerien des Inneren, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts möglich.
  • In Sportstätten gilt FFP2-Maskenpflicht, soweit kein Sport ausgeübt wird.
  • Für das Personal von Sportstätten gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

Gastronomie:

  • Gastronomische Angebote dürfen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden:
  1. Gastronomische Angebote dürfen nur zwischen 5 Uhr und 24 Uhr zur Verfügung gestellt werden.
  2. Der Betreiber hat sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Gästen, gewährleistet ist. Dieser Mindestabstand gilt nicht zwischen Personen, die sich innerhalb der gültigen Kontaktbeschränkungen treffen (wie oben beschrieben).
  3. In Gebäuden und geschlossenen Räumen besteht für das Personal, soweit es in Kontakt mit Gästen kommt, Maskenpflicht sowie für Gäste, solange sie nicht am Tisch sitzen, FFP2-Maskenpflicht.
  4. Der Betreiber hat nach der Maßgabe des Rahmenkonzepts, das von den zuständigen Staatsministerien im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekanntgemacht wird, eine Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten.
  5. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.
  6. Da im Landkreis Schweinfurt der Inzidenzbereich bis 50 gilt, entfällt die Testpflicht für Gäste aus mehreren Hausständen an einem Tisch.
  • Erlaubnisbedürftige reine Schankwirtschaften nach den § 1 Absatz 1 Nummer 1 und § 2 des Gaststättengesetzes dürfen nur unter freiem Himmel öffnen. Für diese sind ebenfalls die o.g. Punkte 1 bis 6 zu beachten!
     
  • Die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist zulässig. In Gebäuden und geschlossenen Räumen besteht für das Personal, soweit es in Kontakt mit Kunden kommt, Maskenpflicht sowie für Kunden FFP2-Maskenpflicht.
  • Erworbene Speisen und Getränke zum Mitnehmen dürfen nicht am Ort des Erwerbs oder in seiner näheren Umgebung verzehrt werden.

Beherbergung:

  • Übernachtungsangebote von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften dürfen unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden:
  1. Jeder Übernachtungsgast hat ohne Rücksicht auf die 7-Tages-Inzidenz vor Ort bei seiner Ankunft einen negativen Testnachweis (max. 24 Stunden alt, POC-Antigentest, vor Ort unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test mit negativem Ergebnis) vorzulegen. Ein weiterer Testnachweis während des Aufenthalts ist nicht mehr nötig.
  2. Gäste dürfen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit nur im Rahmen der bestehenden Kontaktbeschränkungen im Landkreis Schweinfurt (wie oben beschrieben) untergebracht werden.
  3. Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht sind, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
  4. Für das Personal, soweit es in Kontakt mit Gästen kommt, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht. Soweit in Kassen und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  5. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  6. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.

Kultur:

  • Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
  1. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  2. Unter freiem Himmel sind höchstens 500 Besucher/innen einschließlich geimpfter und genesener Personen mit festen Sitzplätzen zugelassen.
  3. Im gesamten Veranstaltungsbereich ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
  4. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz bis 50 (wie derzeit im Landkreis Schweinfurt) müssen die Besucher/innen keinen negativen Testnachweis mehr vorlegen.
  5. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Für den Betrieb von Kinos ist das Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Digitales und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts zu erstellen. 
  6. Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Besucher zu erheben.
  • Für Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen entfällt ebenso wie für kulturelle Veranstaltungen das Testerfordernis. Messen sind untersagt.
  • Für gastronomische Angebote gelten die in o.g. Ausführungen zur Gastronomie.
     
  • Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten gelten die unter Kultur genannten Ausführungen zu Ziffer 1, 3, 5 und 6. Das bedeutet insb., dass für den Besuch dieser Einrichtungen kein negativer Corona-Test notwendig ist.
     
  • Bei musikalischen oder kulturellen Proben von Laien- und Amateurensembles richtet sich die Höchstzahl der Teilnehmer nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes, bei dem der nach dem Rahmenkonzept der Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie für Gesundheit und Pflege vorgegebene Mindestabstand zuverlässig eingehalten werden kann.

Freizeit:

  • Für Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sowie touristische Bahn- und Reisebusverkehr gilt:
  1. Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Fahrgästen eingehalten werden kann.
  2. In geschlossenen Räumen, geschlossenen Fahrzeugbereichen und Kabinen gilt für Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht.
  3. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten
  • Bei Flusskreuzfahrten benötigen die Passagiere bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt, und am Tag eines Landgangs einen negativen Testnachweis (wie oben beschrieben).
     
  • Für Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen sind die o.g. Voraussetzungen ebenfalls einzuhalten.

    Zudem sind folgende ergänzende Maßgaben einzuhalten:
  1. Es darf nicht mehr als ein/e Besucher/in je 10 qm zugänglicher Fläche gleichzeitig zugelassen werden.
  2. Für gastronomische Angebote sowie Theateraufführungen, Filmvorführungen und ähnliche Veranstaltungen gelten die jeweils speziellen Regelungen für diesen Bereich.
  3. Da der Landkreis Schweinfurt im Inzidenzbereich bis 50 eingestuft ist, entfällt die Testpflicht für alle Besucher/innen.
  • Bordelle, Prostitutionsstätten, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Schulen:

  • An Schulen mit Standort im Landkreis Schweinfurt findet Präsenzunterricht für alle Schularten statt.
     
  • Die Bestimmungen zur Maskenpflicht sind zu beachten. Auf dem Schulgelände, während der Mittagsbetreuung sowie unbeschadet der Anforderungen des § 19 der 13. BayIfSMV während der schulischen Abschlussprüfung besteht Maskenpflicht nach den Bestimmungen des § 3 der 13. BayIfSMV mit folgenden Maßgaben: 
     
  • Für die Lehrkräfte, Schulverwaltungspersonal und Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

    Es gelten hierbei folgende Ausnahme bei der Maskenpflicht:
     
  • während des Sportunterrichts
     
  • für Schülerinnen und Schüler entweder nach Genehmigung des aufsichtsführenden Personals aus zwingenden pädagogisch- didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen
     
  • während einer Stoßlüftung des Klassen- oder Aufenthaltsraumes sowie kurzzeitig im Außenbereich unter freiem Himmel
     
  • für das Schulverwaltungspersonal nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes, sofern nicht weitere Personen anwesend sind.
     
  • Die bisher gültigen Regelungen zu den Testungen gelten weiter. Am Präsenzunterricht sowie an der Mittagsbetreuung dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, wenn sie sich zwei Mal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen.
  • Es zählt entweder in der Schule unter Aufsicht ein Selbsttest mit negativem Ergebnis oder ein aktueller, negativer Corona-Test in Form eines PCR- oder POC-Antigenschnelltests, der durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wird, max. 48 Stunden alt). Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht hier nicht aus.
  • Diese Testpflichten gelten ebenso für Lehrkräfte und das weitere Schulverwaltungspersonal.
  • Neu ist, dass die Schule das Testergebnis auch auf Antrag für außerschulische Zwecke bescheinigen darf.
     
  • Die Schulen und Träger der Mittagsbetreuung haben für alle Tätigkeiten auf dem Schulgelände ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Hygieneplans (Rahmenhygieneplans) auszuarbeiten.

Kita und außerschulische Bildung:

  • Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielegruppen für Kinder mit Standort im Landkreis Schweinfurt sind geöffnet.
     
  • Die bisher gültigen Regelungen zu den Testungen für Schülerinnen und Schüler gelten weiter. Schülerinnen und Schüler dürfen am genannten Betreuungsangebot nur teilnehmen, wenn sie die bekannten Testpflichten einhalten.
     
  • Die jeweiligen Träger haben ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmenhygieneplans auszuarbeiten.
     
  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform zulässig. Diese Angebote sind nur möglich, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
     
  • Instrumental- und Gesangsunterricht im Rahmen des § 22 Absatz 4 der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist in Präsenzform zulässig unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen.
     
  • Präsenzunterricht an Hundeschulen ist zulässig unter Einhaltung der o.g. Voraussetzungen (z. B. Mindestabstand von 1,5 m, Maskenpflicht etc.).
     
  • Der jeweilige Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten.

Abfallwirtschaft:

Die Entsorgungseinrichtungen im Landkreis haben regulär geöffnet. Für den Zutritt ist kein Corona-Test erforderlich. Weiterführende, aktuelle Informationen finden Sie über diesen Link.

Wichtige Hinweise:

Auf die entsprechende Bekanntmachung des Landratsamts Schweinfurt vom 8. Juni 2021 wird verwiesen.

Es gilt außerdem zu beachten, dass darüber hinaus auch die weiteren Bestimmungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weiterhin gelten.

Ist die Vorlage eines Corona-Tests erforderlich, gilt, dass vollständig geimpfte und genesene Personen keinen Corona-Test vorweisen müssen. Im Bedarfsfall muss ein entsprechender Nachweis über die vollständige Impfung oder den Status als genesene Person vorgelegt werden.

Die aktuell gültigen Regelungen im Landkreis Schweinfurt können Sie hier nochmals im Detail nachlesen. Dort erhalten Sie wichtige und ausführliche Erläuterungen dazu. Neben einer detaillierten grafischen Darstellung finden Sie weiterführende Informationen zu den aktuell gültigen Maßnahmen in Bayern hier.

 


Weiterführende Informationen finden Sie außerdem hier: