© Anand Anders
© Alexandra Schuster/Landratsamt Schweinfurt

Sommer Sonne Biotonne

Auch ohne sogenannte Biokunststofftüten gut durch den Sommer

Bei sommerlichen Temperaturen geht es auch in der Biotonne heiß her. Unangenehme Gerüche entströmen beim Öffnen und ab und zu kommen einem dabei auch kleine weiße Maden entgegen. Diese unliebsamen Gäste entwickeln sich in den Bioabfällen, wenn Fliegen ihre Eier in offen stehende Lebensmittel oder Bioabfälle gelegt haben. Schon nach wenigen Tagen schlüpfen daraus ganze Scharen von Maden. Auch wenn die Maden völlig ungefährlich sind, man möchte sie lieber nicht in der Biotonne haben. Und der Geruch sollte auch in Zaum gehalten werden.

Deshalb gibt die Abfallberatung hierzu ein paar Tipps für die Praxis:

Sinnvoll ist es, die Fliegen bereits an der Eiablage zu hindern. Deshalb:


Lassen Sie Lebensmittel (vor allem solche, die tierisches Eiweiß enthalten) nicht offen stehen.

Wickeln Sie Küchenabfälle wie gekochte Speisen, Fleisch- und Knochenreste in Papier (z.B. Tüten vom Bäcker oder Metzger) ein oder verwenden Sie Papiertüten.

Geben Sie nach jeder Entleerung geknülltes Papier in die Biotonne. Papier saugt Feuchtigkeit auf und vermindert so deutlich den unangenehmen Geruch. Außerdem erschwert es die Lebensbedingungen für Insekten.

Halten Sie den Sammeleimer in der Küche und die Biotonne geschlossen.

Stellen Sie die Biotonne - wenn möglich - in den Schatten.

Halten Die den Deckelrand der Biotonne möglichst sauber. Er kann sonst evt. zum bevorzugten Eiablageplatz werden.

Nutzen Sie trockene Gartenabfälle wie z.B. angewelkten Rasenschnitt oder Karton zum Abdecken der Bioabfälle in der Tonne.
 
Treten dann trotz aller vorbeugenden Maßnahmen Maden auf, hilft das Einstreuen von Branntkalk in die Mülltonne. Branntkalk wirkt zusammen mit Wasser ätzend, deshalb Vorsicht bei der Anwendung. Kalk bindet Wasser und entzieht daher den Maden die lebensnotwendige Feuchtigkeit. Auch Gesteinsmehl ist bei Madenbefall hilfreich. Die genannten Stoffe gibt es im Baumarkt, im Baustoffhandel oder im Gartencenter. Sie helfen gegen die Maden, schaden jedoch dem Biomüll nicht .
Auf andere Hilfsmittel wie Desinfektionsmittel u. ä. muß unbedingt verzichtet werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Bitte nutzen Sie auf keinen Fall die sogenannten Biokunststofftüten. Denn diese können zwar innerhalb einiger Monate verrotten, in der Praxis unserer Biomüllvergärungs- und Kompostierungsanlage dauert das allerdings viel zu lang. So müssen die Beutel am Ende der Kompostierung mühsam vom fertigen Kompost getrennt werden.

Ein Hinweis zum Schluss: Im Landkreis SW gibt es eine Firma, die Tonnen(nach der Entleerung durch die Müllabfuhr) reinigt - auch das kann helfen  den Madenbefall im Griff zu halten.
Die Kontaktdaten der Firma finden Sie unter www.madentod.de.
 

Impfbus und Sonderimpfaktion "Impfen vor Ort" in Stadt und Landkreis

Die Corona-Schutzimpfung - Ohne Termin möglich

Die Corona-Schutzimpfung ist der wichtigste Schritt auf dem Weg zurück in einen gewohnten Alltag. Darum ist die Impfbereitschaft von uns allen weiterhin essentiell im gemeinsamen Kampf gegen Corona.

Die Impfkampagne geht nun in eine neue Phase: War noch vor Kurzem zu wenig Impfstoff vorhanden, sind es aktuell die Impfwilligen, die fehlen. Das könnte den bisherigen Fortschritt auf dem Weg hin zu einer größtmöglichen Durchimpfung der Bevölkerung zum Stillstand bringen.

Stadt und Landratsamt Schweinfurt haben in Abstimmung mit dem Dienstleister des Impfzentrums, der Firma 21Dx, beschlossen, den Weg zur Impfung zu erleichtern. Es kann daher jedem Impfwilligen ab 12 Jahren ein kurzfristiges Impfangebot gemacht werden. Nutzen Sie daher den Impfbus oder die Sonderimpfaktionen "Impfen vor Ort" in Stadt und Landkreis Schweinfurt - ganz unkompliziert ohne Termin oder Registrierung möglich.

Nähere Informationen zu den Sonderimpf-Aktionen und Terminen in Stadt und Landkreis Schweinfurt erhalten Sie über diesen Link: www.landkreis-schweinfurt.de/sofortimpfung