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16.02.2017

Geflügelpest-Beobachtungsgebiet im Landkreis Schweinfurt eingerichtet

Ausbruch der Geflügelpest in Hausgeflügelbestand im Landkreis Kitzingen

Landkreis Schweinfurt. Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Kitzingen wurde am 16. Februar 2017 der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt. Bei dem betroffenen landwirtschaftlichen Betrieb handelt es sich um einen Hobbygeflügelbestand. Der Bestand ist bereits geräumt. Nach den gesetzlichen Vorgaben werden ein Sperrbezirk mit einem Radius von 3 Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von 10 Kilometern eingerichtet, innerhalb derer für Geflügelhaltungen und -transporte strenge Auflagen gelten. Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet werden an den Hauptverkehrsstraßen durch Schilder gekennzeichnet.

Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich auch in den Landkreis Schweinfurt, wo der Gemeindeteil Lülsfeld betroffen ist. Die Einzelheiten zu den im Beobachtungsgebiet geltenden Einschränkungen wurden vom Landratsamt Schweinfurt in Form einer Allgemeinverfügung festgelegt. Geflügelhaltende Betriebe im Beobachtungsgebiet unterliegen der amtlichen Beobachtung und es gilt eine Aufstallungs- und Abschirmungspflicht des gehaltenen Geflügels. Geflügeltransporte in diesem Bereich sind verboten. Frühestens 30 Tage nach Abschluss der Reinigung und Desinfektion des Ausbruchsbetriebes können die Maßnahmen wieder aufgehoben werden.

Eine Karte des Beobachtungsgebietes im Landkreis Schweinfurt finden Sie hier.

Eine Gesamtkarte der Restriktionsgebiete finden Sie hier.

Die Geflügelpest, die auch als aviäre Influenza bezeichnet wird, ist eine Infektion von Geflügel mit dem stark krankmachenden Influenza-Virus Typ A (Highly Pathogen Avian Influenza, HPAI). Aviäre Grippeviren können insbesondere Hühner, Puten, Gänse, Enten sowie wildlebende Wasser- und andere Vögel infizieren. Betroffene Wildvögel können zur Ausbreitung der Seuche in Hausgeflügelbestände beitragen. Wildlebende Wasservögel sind häufig symptomlose Träger und Ausscheider der Viren. Da Influenza-Viren sehr leicht übertragbar sind, müssen bei Ausbruch alle empfindlichen Geflügelbestände im gefährdeten Bezirk umgehend aufgestallt werden, um jeglichen Kontakt, vor allem zu Wildvögeln, zu unterbinden.
Die Infektion mit dem HPAI-Virus führt beim Hausgeflügel oft zum Tod der infizierten Vögel. Die Viren sind sehr leicht übertragbar und verursachen immense wirtschaftliche Schäden.

Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Geflügelpest nicht. Infektionen des Menschen mit dem aktuell festgestellten Geflügelpest-Erreger vom Subtyp H5N8 wurden weltweit bislang nicht festgestellt, nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen besteht keinerlei Gefahr für den Menschen.

Für weitere Auskünfte steht das Veterinäramt Schweinfurt im Landratsamt Schweinfurt unter Telefon 09721/55-310 oder E-Mail vetamt@lrasw.de  zur Verfügung.

Die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Schweinfurt vom 21.11.2016 zur Aufstallungspflicht finden Sie hier.

Die Verordnung des Bundes vom 18.11.2016 über besondere Schutzmaßnahmen in kleinen Geflügelhaltungen finden Sie hier.

Die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Schweinfurt vom 25.11.2016 zum Verbot von Ausstellungen, Märkten und Veranstaltungen ähnlicher Art von Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln anderer Art finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zum Thema Geflügelpest finden sich auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter www.lgl.bayern.de.

 



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