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08.07.2016

Gemeinsamer Dank an die ehrenamtlichen Asyl-Helfer

Schweinfurt Stadt und Landkreis. Mit einem gemeinsamen Empfang haben sich Stadt und Landkreis Schweinfurt bei den Bürgern bedankt, die sich ehrenamtlich im Bereich Asyl engagieren. Rund 450 Gäste waren der Einladung von Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Landrat Florian Töpper ins Konferenzzentrum auf der Maininsel gefolgt.

Noch vor Landrat und Oberbürgermeister brachten in Form von gesungenen Liedern gleich zu Beginn der Veranstaltung Kinder und Jugendliche aus Syrien und Afghanistan ihren Dank gegenüber den Ehrenamtlichen zum Ausdruck. Neben Liedern in ihrer jeweiligen Landessprache bekamen sie von den Gästen besonders großen Applaus für das Lied, das sie in deutscher Sprache sangen. „Wer will fleißige Handwerker sehen“ zauberte vielen Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht.

In viele freundliche und lächelnde Gesichter blickten auch die Flüchtlinge, die im vergangenen Jahr in die Region kamen. Der Oberbürgermeister dankte auch im Namen des Landrats den Ehrenamtlichen für „die große Welle des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft“. Remelé erinnerte noch einmal daran, wie wichtig und notwendig diese war: In der für anfangs 540 Menschen gedachten Erstaufnahmeeinrichtung in der Ledward-Kaserne seien im Herbst letzten Jahres über 2000 Personen untergebracht gewesen. Bis Ende 2015 hätten 16.500 Menschen diese Einrichtung durchlaufen.

Auch der Landkreis Schweinfurt war dadurch in hohem Maße gefordert: sowohl durch die Unterbringung der Flüchtlinge in dezentralen Unterkünften verteilt über nahezu den gesamten Landkreis als auch durch die kurzfristige Bereitstellung von so genannten Notunterkünfte in Gerolzhofen und Werneck. „Die Menschen im Landkreis haben gezeigt, dass der ländliche Raum nicht nur traditionsbewusst, sondern durchaus weltoffen ist und bereit ist Menschen in Not zu helfen“, sagte Landrat Töpper.

Oberbürgermeister und Landrat machten jedoch auch deutlich, dass nach den intensiven Monaten, in denen vor allem die Unterbringung der Flüchtlinge im Mittelpunkt gestanden habe, nun die nächste große Herausforderung bevorstünde. „Die Integration der Asylbewerber wird sicherlich eine schwierige und langwierige Aufgabe, bei der wir weiterhin Ihre Unterstützung brauchen werden“, so der Appell und die Bitte der beiden an die Ehrenamtler.

Gestaltet wurde der Abend von der Blaskapelle „Die Jungen Sennfeldern“ und einer Gruppe der Tanzschule Pelzer Schweinfurt. Beim anschließenden Buffet nutzten die Gäste die Gelegenheit, um Erfahrungen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit auszutauschen.

Bier und Limo wurden gesponsert von der Brauerei Roth beziehungsweise der Wernecker Brauerei.

Bild: Eindrücke vom gemeinsamen Empfang von Stadt und Landkreis Schweinfurt für die ehrenamtlichen Asyl-Helfer. (Foto: Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann)



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